KZ Gusen: Der Tod im Stollen

Gab es im Mauthausen-Nebenlager Gusen ein noch unbekanntes unterirdisches Konzentrationslager? Neue Quellen sorgen für Aufsehen.

Das Foto zeigt die mehrstöckige Anlage der Stollen von St. Georgen/Gusen. Man nimmt nun an, dass sie weitaus größer waren und der SS für geheime Rüstungsprojekte dienten. Die ZDF-Dokumentation „Die geheimste Unterwelt der SS“ ist bis 10. September 2020 in der ZDF Mediathek abrufbar.
Das Foto zeigt die mehrstöckige Anlage der Stollen von St. Georgen/Gusen. Man nimmt nun an, dass sie weitaus größer waren und der SS für geheime Rüstungsprojekte dienten. Die ZDF-Dokumentation „Die geheimste Unterwelt der SS“ ist bis 10. September 2020 in der ZDF Mediathek abrufbar.
Das Foto zeigt die mehrstöckige Anlage der Stollen von St. Georgen/Gusen. Man nimmt nun an, dass sie weitaus größer waren und der SS für geheime Rüstungsprojekte dienten. Die ZDF-Dokumentation „Die geheimste Unterwelt der SS“ ist bis 10. September 2020 in der ZDF Mediathek abrufbar. – (c) ZDF/Privat

Wien. Das offizielle Österreich hat sich für die größte KZ-Anlage des Landes im oberösterreichischen Gusen nie sehr interessiert. Lange schien es, als ob es aus der Erinnerung getilgt wäre. Die Gedenkkultur konzentrierte sich auf Mauthausen. Seit Sonntagabend steht das Nebenlager aber im Fokus des Interesses: Das ZDF zeigte Dokumente und Luftbilder aus amerikanischen Archiven, die Indizien dafür liefern, dass es neben der bekannten unterirdischen Stollenanlage weitere, bisher unbekannte Lagerbereiche tief in der Erde gegeben haben könnte.

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