Franz Marhold verlässt DLA Piper

Ab sofort ist der Arbeitsrechts-Professor Marhold als Partner bei Herbst Kinsky tätig.

Univ.-Prof. Franz Marhold
Univ.-Prof. Franz Marhold
Clemens Fabry

Dieser Herbst ist für Franz Marhold Zeit für Wechsel. Nachdem der Professor für Arbeits- und Sozialrecht im September von der Universität Graz an die Wiener Wirtschaftsuniversität übersiedelt ist, hat er jetzt auch in seinem zweiten Beruf als Rechtsanwalt die Kanzlei gewechselt. Marhold hat DLA Piper Weiss-Tessbach, den Wiener Standort der globalen Kanzlei DLA Piper, verlassen und ist seit 1. Oktober Partner bei Herbst Kinsky ebenfalls in Wien.

Marhold hatte 1977 an der Universität Wien promoviert und sich dort 1984 im Arbeits- und Sozialrecht habilitiert. 1990 folgte er einem Ruf nach Deutschland, wo er als Ordinarius für Bürgerliches Recht und Nebengebiete an der Universität Konstanz lehrte. 1996 folgte die Berufung zum Ordinarius für Arbeits- und Sozialrecht an der Karl Franzens Universität Graz.

Professor und Anwalt

Seit 1998 ist Marhold als Rechtsanwalt in Deutschland zugelassen, seit 2008 in Österreich. Bei DLA Piper hat er die Arbeitsrechtsgruppe in CEE geleitet.

Herbst Kinsky (Partner Christoph Herbst ist Mitglied des Verfassungsgerichtshofs) hießen bis vor wenigen Monaten noch Herbst Kinsky Vavrovsky, bis Nikolaus Vavrovsky sie Richtung Prochaska Heine Havranek verlassen hat. Marhold wird sich bei Herbst Kinsky dort, erleichtert um die Management-Aufgaben, die er bei DLA er zu erfüllen hatte, um sein Fachgebiet Arbeits- und Sozialrecht sowie um Universitätsrecht kümmern.

Nitzl übernimmt Arbeitsrecht-Gruppe bei DLA

Bei DLA Piper Weiss-Tessbach übernimmt nach Marholds Abgang der Arbeitsrechtsexperte Stephan Nitzl die Leitung der Gruppe „Employment, Pension & Benefits“. Nitzl ist seit fünf Jahren bei der Sozietät tätig. Davor war er zwei Jahre lang Sonderberater für EU- und Internationale Angelegenheiten beim Verkehrsministerium. Claudine Vartian, Country Managing Partnerin von DLA Piper Weiss-Tessbach, hofft, dass Nitzl dank dieser Erfahrung „die internationale Zusammenarbeit unserer verschiedenen Praxis- und Sektorgruppen weiter voranbringen" wird.

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