Schuss traf Haus statt Rehkitz: Jagdkarte weg

Ein Jäger machte bleifreie Munition für eine unerwartete Ablenkung eines Projektils verantwortlich. Laut Verwaltungsgerichtshof hätte er aber gar nicht jagen dürfen, ohne sich über das Abprallverhalten informiert zu haben.

Statt tödlich getroffen umzufallen, wechselte ein Rehkitz in ein Feld.
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Statt tödlich getroffen umzufallen, wechselte ein Rehkitz in ein Feld.
Statt tödlich getroffen umzufallen, wechselte ein Rehkitz in ein Feld. – (c) APA/Frank Rumpenhorst

Wien. Beim herbstlichen Rehabschuss in Oberösterreich kam es im Jahr 2014 zu einem gefährlichen Zwischenfall. Ein Jäger schoss auf ein Kitz, verfehlte es jedoch. Das Projektil aus seinem Winchester-Gewehr schlug stattdessen in der verglasten Schmutzschleuse eines Hauses ein und blieb dort zwischen der äußeren und der inneren Scheibe liegen. Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hatte nun zu klären, ob der Mann seine Jagdkarte abgeben musste.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.06.2017)

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