Wohnungseigentum: Selbst gebaute Gartenmauer muss weg

Veränderungen an allgemeinen Teilen der Liegenschaft erfordern die Zustimmung aller anderen Wohnungseigentümer. Ein Mehrheitsbeschluss, der eigenmächtig gesetzte Maßnahmen billigt, ist völlig wirkungslos.

Steinmauer
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Wien. In Wohnungseigentumsanlagen soll es immer wieder vorkommen, dass Bewohner versuchen, ihren Anteil zu Lasten der Allgemeinheit im Haus ein wenig auszudehnen. Das Gesetz schiebt solchen eigenmächtigen Veränderungen einen Riegel vor, und zwar auch für den Fall, dass eine Mehrheit der Wohnungseigentümer im Umlaufbeschluss erklärt, mit dem Eingriff in die allgemeinen Teile der Liegenschaft einverstanden zu sein. Das geht aus einer aktuellen Entscheidung des Obersten Gerichtshofs hervor.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.10.2017)

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