Dienstmann auf juristisch schwachen Beinen

Die Eigentümergemeinschaft kann Concierge-Verträge weder abschließen noch übernehmen. Auch die Überbindung solcher Verträge durch den Bauträger direkt an die Käufer der Wohnungen ist juristisch heikel.

Die Präsenz eines Dienstmannes mag die Wohnqualität heben, wirft aber Rechtsfragen auf.
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Die Präsenz eines Dienstmannes mag die Wohnqualität heben, wirft aber Rechtsfragen auf.
Die Präsenz eines Dienstmannes mag die Wohnqualität heben, wirft aber Rechtsfragen auf. – (c) imago/AFLO (imago stock&people)

Wien. In Großstädten, so auch in Wien, hat im gehobenen Wohnbau der Trend Einzug gehalten, „Concierge-Services“ für die Bewohner von Luxuswohnungen anzubieten. Immer öfter werden dabei von den Bauträgern oder den von diesen eingesetzten Hausverwaltungen „Concierge-Verträge“ mit Service- und Dienstleistungsunternehmen abgeschlossen. Damit soll die Attraktivität der Immobilie erhöht werden. Rechtlich steht das Modell aber auf schwachen Beinen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.10.2017)

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