Burschenschaften

Die Mensur - ein Fall für die Justiz?

In leichte Körperverletzungen, die durchs Fechten entstehen können, darf man einwilligen. Dem Kontrahenten droht dann keine Strafe. Aber was gilt, wenn es auf der Bude doch zu schlimmeren Verletzungen kommt?

Ein Göttinger Korpsstudent wartet im Jahr 1903 auf die Mensur.
Ein Göttinger Korpsstudent wartet im Jahr 1903 auf die Mensur.
Ein Göttinger Korpsstudent wartet im Jahr 1903 auf die Mensur. – (c) akg-images / picturedesk.com

Wien. Durch die Liederbuchaffäre waren sie in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit geraten: die schlagenden Verbindungen. Juristisch von Interesse sind aber nicht nur die Texte der Pennälerverbindung Germania zu Wiener Neustadt, die zu Ermittlungen wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Verbotsgesetz führten. Auch das bei schlagenden Burschenschaften übliche Fechten, das bei Studenten-, aber auch schon bei manchen Schülerverbindungen mit scharfen Waffen erfolgt, ist rechtlich nicht unheikel.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.02.2018)

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