Wie US-Sanktionen gegen Russland auch in Österreich wirken

Geschäftsbeziehungen mit Personen und Firmen, die auf der jüngst erweiterten US-Sanktionsliste stehen, erfordern Vorsicht.

Der russische Rubel kam durch die US-Sanktionen gegenüber Dollar und Euro unter Druck
Der russische Rubel kam durch die US-Sanktionen gegenüber Dollar und Euro unter Druck
Der russische Rubel kam durch die US-Sanktionen gegenüber Dollar und Euro unter Druck – APA/AFP/VASILY MAXIMOV

Wien. Wie medial umfassend berichtet, hat die US-Sanktionsbehörde (Office of Foreign Assets Control, OFAC) am 6. April insgesamt 38 russische Oligarchen, Regierungsvertreter und diesen zuzurechnende Unternehmen auf die US-Sanktionsliste gesetzt.

Aus sanktions-legistischer Sicht stellen diese US-Sanktionen zwar keine signifikanten Neuerungen dar – im Wesentlichen wurden nur zusätzliche Personen und Unternehmen auf eine US-Sanktionsliste gesetzt und ihre Vermögenswerte eingefroren, die schon seit der Krim-Krise besteht. Das für große Verunsicherung sorgende Element dieser jüngsten Sanktionsmaßnahmen liegt allerdings in der Auswahl der sanktionierten Personen/Unternehmen (russische Unternehmen und Industrieunternehmen mit umfassenden westlichen Beteiligungen) und in dem sehr weit und schwer eingrenzbar formulierten Umfang der Verbote, die wirtschaftlich auch Nicht-US-Personen betreffen können.

Das ist drin:

  • 4 Minuten
  • 631 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen
Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen