Familienrecht: Neue Chance für (leibliche) Väter

Bisher hatte ein Mann gar kein Recht, sein Kind kennenzulernen, wenn dieses in eine fremde Ehe geboren wurde. Ein Urteil dürfte das nun ändern.

The shadow of a family is cast on the road as they walk along the deserted road while heading towards work during the general strike in Kathmandu
The shadow of a family is cast on the road as they walk along the deserted road while heading towards work during the general strike in Kathmandu
Familiärer Friede: ein hohes Gut, das auch rechtlich geschützt ist. Teils stärker als die biologische Verwandtschaft. – (c) REUTERS (NAVESH CHITRAKAR)

Wien. Der Schein der heilen Familie ist dem Gesetzgeber wichtiger, als dass ein Mann seine väterliche Rechte ausüben darf. Wird ein Kind in eine Ehe geboren, gilt der Ehemann der Mutter als Vater. Auch wenn das Kind in Wahrheit von einem anderen Mann abstammt. Der außereheliche Erzeuger hatte bisher keinerlei Chancen, sein Kind auch nur zu Gesicht zu bekommen, wenn die Eheleute dies nicht wollten. Doch das dürfte sich nach einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) nun ändern.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.04.2018)

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