Bootsunfall bleibt anonym, „Horrorarzt“ nicht

Medien dürfen nur selten die Identität von Strafverdächtigen oder Tätern preisgeben: bei Fahrlässigkeitstaten und Delikten ohne Zusammenhang mit dem öffentlichen Leben eher nicht; zu Warnzwecken hingegen eher schon.

Strafprozesse ziehen die Aufmerksamkeit der Medien auf sich: Im Bild das Landesgericht St. Pölten, wo Josef Fritzl  2009 zu lebenslang verurteilt worden ist
Strafprozesse ziehen die Aufmerksamkeit der Medien auf sich: Im Bild das Landesgericht St. Pölten, wo Josef Fritzl  2009 zu lebenslang verurteilt worden ist
Strafprozesse ziehen die Aufmerksamkeit der Medien auf sich: Im Bild das Landesgericht St. Pölten, wo Josef Fritzl 2009 zu lebenslang verurteilt worden ist – Clemens Fabry

Wien. Als kürzlich in Klagenfurt der Strafprozess rund um einen tödlichen Motorbootunfall auf dem Wörthersee begonnen hat, fragten sich Viele: Warum vermeiden Medien es, die wegen des Vorwurfs der (grob) fahrlässigen Tötung Angeklagten erkennbar zu zeigen und namentlich zu nennen, obwohl einer der beiden ein nicht ganz unbekannter Manager ist? – Die Erklärung ist einfach, wenn auch nur auf den ersten Blick.

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.04.2018)

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