Nebenwirkung: Kein Schmerzengeld nach der Pille

Eine Frau, die durch die Antibabypille einen Schlaganfall erlitt, hat kein Recht auf Schadenersatz. Der Beipackzettel habe die Gefahr ausreichend erklärt.

Warnungen vor Nebenwirkungen müssen so formuliert sein, dass auch medizinische Laien sie verstehen.
Warnungen vor Nebenwirkungen müssen so formuliert sein, dass auch medizinische Laien sie verstehen.
Warnungen vor Nebenwirkungen müssen so formuliert sein, dass auch medizinische Laien sie verstehen. – (c) Matthias Hiekel / picturedesk.com

Wien. Weil sie eine Antibabypille nahm, erlitt eine Frau einen Schlaganfall und eine Sinusthrombose. Bei Letzterer entstehen Blutgerinnsel in den großen venösen Zusammenflüssen des Gehirns in der harten Hirnhaut. Aber hat die Frau ein Recht auf Schadenersatz? Diese Frage musste in einem aktuellen Fall vom Höchstgericht beantwortet werden.

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