Golfer muss nach Fehlschlag zahlen

Ein Sportler traf einen Wanderer mit dem Ball am Kopf. Der Golfspieler haftet.

Ein unvorhersehbarer „Jahrhundertfehlschlag“ habe das Unglück ausgelöst, meinte der Golfer.
Ein unvorhersehbarer „Jahrhundertfehlschlag“ habe das Unglück ausgelöst, meinte der Golfer.
Reuters/Lucy Nicholson

Es sei ein „Jahrhundertfehlschlag“ gewesen und daher nicht vorhersehbar, argumentierte der Golfspieler. Sein Opfer war ein 13-jähriger Bub geworden, der mit einer Gruppe wandern war. Aber hat der junge Mann, der vom Ball auf den Kopf getroffen wurde, ein Recht auf Schadenersatz?

Wanderern war es erlaubt, einen Weg zu benutzen, der über den Golfplatz führt. Rund 70 Meter bevor sich die Wege von Golfern und Wanderern kreuzen, wurde eine Tafel aufgestellt. Sie warnt die Passanten dreisprachig vor der Gefahr und fordert Wanderer auf, hinter einem Baum zuzuwarten, sobald sie einen Spieler sehen, der ausholen will. Direkt vor dem Kreuzungsbereich befindet sich eine weitere Tafel, die Wanderer noch einmal zur Vorsicht mahnt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.05.2018)

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