Posting: ORF siegt gegen Strache

Der Vizekanzler hatte auf Facebook eine Werbung des Rundfunks nachgeahmt und das Urheberrecht verletzt. Der OGH entschied, dass Strache ein Urteil dazu veröffentlichen müsse.

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (hier beim Schminktermin vor einem Auftritt im ORF) legte sich immer wieder mit dem öffentlich-rechtlichen Sender an. Dass er dafür ein Bild illegal verwendete, hatte nun ein gerichtliches Nachspiel.
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (hier beim Schminktermin vor einem Auftritt im ORF) legte sich immer wieder mit dem öffentlich-rechtlichen Sender an. Dass er dafür ein Bild illegal verwendete, hatte nun ein gerichtliches Nachspiel.
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache (hier beim Schminktermin vor einem Auftritt im ORF) legte sich immer wieder mit dem öffentlich-rechtlichen Sender an. Dass er dafür ein Bild illegal verwendete, hatte nun ein gerichtliches Nachspiel. – (c) APA/HERBERT NEUBAUER

Wien. „Es gibt einen Ort, an dem Lügen zu Nachrichten werden. Das ist der ORF.“ Diesen Spruch, gepaart mit einem Bild des „ZiB 2“-Moderators Armin Wolf, hatte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache im vergangenen Februar auf Facebook gepostet. Und auch wenn der Politiker sein Posting mit einem Smiley und dem Hinweis „Satire“ eingeleitet hatte, schützte ihn das nicht vor rechtlichen Folgen. Der Sender klagte Strache wegen Urheberrechtsverletzung, weil er in der Nachahmung der ORF-Werbung das Foto von Wolf verwendet hatte. Und die nun dazu ergangene Entscheidung des Höchstgerichts ist auch über den Anlassfall hinausgehend von rechtlichem Interesse.

Das ist drin:

  • 3 Minuten
  • 567 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.08.2018)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen