Deepfake-Videos: Selig, die sehen und doch nicht glauben

Eine verführerische Technologie, mit der Bewegtbilder von Personen täuschend echt manipuliert werden können, ist marktreif. Doch dem Einsatz von solchen gefälschten Videos sind enge rechtliche Grenzen gesetzt.

Auch Ex-US-Präsident Barack Obama wurden Worte in den Mund gelegt, die er so nicht gesprochen hatte.
Auch Ex-US-Präsident Barack Obama wurden Worte in den Mund gelegt, die er so nicht gesprochen hatte.
Auch Ex-US-Präsident Barack Obama wurden Worte in den Mund gelegt, die er so nicht gesprochen hatte. – (c) APA/AFP/Lehtikuva/JUSSI NUKARI (JUSSI NUKARI)

Wien. In der Bibel heißt es noch: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“ In der modernen digitalen Welt könnte es bald heißen: „Selig sind, die sehen und doch nicht glauben!“ Grund sind die technischen Möglichkeiten, Bewegtbilder täuschend echt zu manipulieren und beispielsweise bekannten Persönlichkeiten gefälschte Aussagen zu unterschieben. In den USA wächst die Nervosität, dass diese Technologie im Zuge der bevorstehenden Midterm-Elections eingesetzt werden könnte. Mit Fake-Videos könnten dem politischen Gegner unliebsame Statements in den Mund gelegt werden.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.10.2018)

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