Schmerzengeld

Frau getroffen: Baumfäller ist schuld

Auch wenn eine Wanderin Geräusche wahrnahm, musste sie nicht mit dem Fällen eines Baums rechnen, sagt der Oberste Gerichtshof. Und Warntafel war keine aufgestellt.

Sägegeräusche allein zeugen noch nicht davon, dass gleich ein Baum fallen könnte, betonen die Gerichte.
Sägegeräusche allein zeugen noch nicht davon, dass gleich ein Baum fallen könnte, betonen die Gerichte.
Sägegeräusche allein zeugen noch nicht davon, dass gleich ein Baum fallen könnte, betonen die Gerichte. – imago/CHROMORANGE

Es war ein sonniger Maitag, an dem das Unglück geschah. Eine Frau war entlang eines beliebten Wanderwegs unterwegs, als sie Geräusche wahrnahm. Aber hätte sie dadurch schon stutzig werden und ahnen müssen, dass ihr ein gefällter Baum gefährlich werden könnte? Diese Frage galt es für den Obersten Gerichtshof zu lösen. Die Frau war vom Baum getroffen und schwer verletzt worden. Lange Krankenhausaufenthalte waren die Folge, die Verunglückte musste einen Oberarmgips tragen und zahlreiche Operationen in Narkose ertragen. Sogar Dauerfolgen dürften bleiben.

Das ist drin:

  • 3 Minuten
  • 511 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.11.2018)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen