Silvesterrakete: Gruppendruck reicht für Haftung

Schadenersatz. Nach dem misslungenen Abschuss einer Rakete muss auch ein Mann zahlen, der bei der Aktion nur daneben stand.

THEMENBILD: NEUJAHR / FEUERWERK
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Eine der abgefeuerten Silvesterraketen stieg nicht in den Himmel auf, sondern setzte eine Hecke in Brand. – (c) APA/HERBERT PFARRHOFER

Linz. Das organisierte Zusammenwirken mehrerer Menschen kann viel Positives bewirken. Deshalb regelt der Gesetzgeber zum Beispiel Offene Gesellschaft, Verein und Gesellschaft nach bürgerlichem Recht. Richten aber Mitglieder einer auch spontan gebildeten Gruppe Schaden an, können alle ihre Mitglieder ersatzpflichtig werden. Dies zeigt ein aktuelles Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH).

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.12.2018)

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