Hohe Hürden auf dem Weg zum Datenschutz

Ein Jahr DSGVO. Die EU-Datenschutzgrundverordnung gilt seit einem Jahr. Erfahrungen mit der zuständigen Behörde sind ernüchternd.

Eine Hausverwaltung sorgte für mehr Transparenz, als den Bewohnern bei persönlichen Daten lieb war.
Eine Hausverwaltung sorgte für mehr Transparenz, als den Bewohnern bei persönlichen Daten lieb war.
Eine Hausverwaltung sorgte für mehr Transparenz, als den Bewohnern bei persönlichen Daten lieb war. – (c) Die Presse (Clemens Fabry)

Innsbruck. Am 25. Mai jährte sich das Inkrafttreten der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zum ersten Mal. Sie führte zu einem Aufschrei in Österreich und auch Europa. Insbesondere Unternehmen befürchteten Überregulierungen und waren von den drohenden Geldstrafen von bis zu 20 Millionen Euro verunsichert.

Das Fazit nach einem Jahr DSGVO ist aus Sicht des Datenschutzes aber ernüchternd. Das liegt einerseits in den bereits zahlreich diskutierten Aufweichungen der Verordnung im Zuge der Umsetzung. Andererseits ergeben sich, wie man ein Jahr später sieht, gravierende Probleme in der praktischen Handhabung der Verordnung im Beschwerdeverfahren.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.05.2019)

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