Flugrettung Christophorus gewinnt gegen Krankenhaus Lienz

Osttirol ist anders. Jedenfalls, wenn es um die Bezahlung von Überstellungsflügen von Patienten geht.

Christophorus-Helikopter im Einsatz.
Christophorus-Helikopter im Einsatz.
Christophorus-Helikopter im Einsatz. – APA

Wien. Die gelben Helikopter des Flugrettungsvereins Christophorus (CFV) kennt jeder – im Idealfall nur von außen. Von 16 Stützpunkten fliegen sie österreichweit Einsätze bei medizinischen Notfällen, Unfällen und Überstellungsflügen.

2013 hat der Verein seine Finanzierung auf neue Beine gestellt. Deshalb schloss die Flugrettung mit jedem Bundesland und den Betreibern der Krankenanstalten Vereinbarungen ab. So auch in Tirol. Das behandelnde Krankenhaus hat demnach, wenn es einen Rettungshubschrauber zur Überstellung eines Patienten in ein höherwertiges Spital anfordert, den Betrag von 26 Euro pro Flugminute zu zahlen. Den Rest des Einsatzes übernimmt die jeweilige Krankenversicherung des Patienten.

Überstellungsflüge werden immer wieder durchgeführt. Nicht jedes Krankenhaus in Österreich ist in der Lage, alles sachgerecht zu behandeln.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.02.2019)

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