Selbst schuld, wenn man den Flug verpasst?

Immer mehr Flughäfen verzichten auf plärrende Lautsprecherdurchsagen. Das hat nicht nur Vorteile.

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Symbolbild – (c) USA TODAY Sports (USA TODAY USPW)

Wien. Lärm zehrt an den Nerven. Das wissen auch Flughafenbetreiber, und immer mehr versuchen, dem abzuhelfen. „Silent Airport“ nennt sich das Konzept, bei dem auf Lautsprecherdurchsagen so weit wie möglich verzichtet wird. Es senkt den Geräuschpegel und den Stresslevel – was aber ins Gegenteil umschlägt, sobald man feststellt, dass man seinen Flug verpasst hat. Weil sich nämlich das Gate geändert hat. Und man mangels Lautsprecherdurchsage immer noch beim falschen wartet.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.06.2019)

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