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Jutta Sommerbauer ist seit 2008 in der Redaktion der „Presse“ tätig. Nach einem Zwischenstopp im Wien-Ressort wechselte sie 2010 in die Außenpolitik, wo sie sich seither schwerpunktmäßig mit Osteuropa beschäftigt. Vor allem die Nachfolgestaaten der Sowjetunion haben es ihr angetan und wenn immer es möglich ist, bereist sie den Osten.

Als Korrespondentin für die „Presse“ verbrachte sie 2011 drei Monate in der Ukraine, wo sie über die drohende Verhaftung von Ex-Premierministerin Julia Timoschenko genauso berichtete wie über das Leben in der verstrahlten Zone rund um das frühere AKW Tschernobyl. Mit ukrainischen Bergmännern erkundete sie die Kohle-Bergwerke im Osten des Landes und beschrieb das Schicksal der Krim-Tataren. Im Vorjahr verbrachte sie einige Wochen in Russland, wo sie in der Teilrepublik Tschetschenien ehemalige Asylwerber in Österreich aufsuchte. Im Herbst 2013 führte sie eine Recherche über die Olympischen Spiele in Sotschi erneut in den russischen Nordkaukasus.

Vor ihrer Tätigkeit für die „Presse“ verbrachte Jutta Sommerbauer fünf Jahre in Bulgarien, wo sie ihre ersten Gehversuche im Journalismus unternahm. Als freie Autorin berichtete sie damals für deutsche Zeitungen unter anderem über den EU-Beitritt des Landes. Sie hat einen literarischen Reiseführer namens „Sofia erlesen“ (Wieser Verlag) über die bulgarische Hauptstadt herausgegeben und einen Reiseführer über die Ukraine im Verlag Marco Polo verfasst.

Ihre eigene Reporter-Erfahrung hat sie überzeugt, dass Journalisten so oft es geht ihren Schreibplatz verlassen – und an die Orte des Geschehens fahren sollten. Allerdings nicht ohne Vorrecherche – und nicht ohne Notizblock.