Test: Der Pastamaker von Philips

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Was ist es?

Frische Pasta, etwa Tagliatelle mit einem Eierteig, schlicht mit Butter und geriebenem Parmesan zubereitet, ist unschlagbar. Mit dem Philips Pastamaker, einem kompakten Küchengerät mit verschiedenen Aufsätzen, soll man verschiedene Pastaformen ganz einfach zuhause selber machen können. Je nach Land unterscheiden sich die Aufsätze. Bei unserem Testgerät waren jene für Lasagne/Ravioli, Spaghetti, Penne und Tagliolini dabei. Außerdem: Werkzeuge zum Reinigen, ein Rezeptheft, eine Bedienungsanleitung sowie Messbecher für Mehl und Flüssigkeit. 

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Zur Anwendung

Zunächst misst man entweder mit dem mitgelieferten Messbecher oder mit einer Haushaltswaage die benötigte Mehlmenge ab. Das Rezeptheft liefert die nötigen Daten. Für Soba-Nudeln etwa, japanische Buchweizennudeln, heißt es Buchweizenmehl (von Natur aus glutenfrei) mit Weizenmehl zu mischen, um mehr Elastizität zu bekommen.

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Die Zutaten: Mehl, Wasser, eventuell Eier

Manche Teige sehen auch Eier vor, andere kommen mit Wasser, Spinat- oder Rote-Rüben-Saft aus. Auch Sepiatinte kann man zum Färben verwenden - das Rezeptheft gibt hier genau Auskunft. Die Teigrezepte unterscheiden sich je nach Formen-Aufsatz.

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Die Maschine anwerfen

Sind die Zutaten abgewogen, wählt man je nach gewünschter Pastaform (etwa Penne oder Bandnudeln) den dementsprechenden Aufsatz und baut die Maschine zusammen. Dazu sind nur wenige Handgriffe nötig, allerdings ist der vordere Metallteil recht schwer, man sollte ihn besser nicht versehentlich direkt auf eine empfindliche Oberfläche krachen lassen...

Die Maschine wird eingeschaltet, je nach Mehlmenge das Programm 1 oder 2 gewählt. Dann leert man das Mehl hinein, befestigt den transparanten Deckel mit Gussschlitz und leert durch diesen bei laufendem Motor die Flüssigkeit (etwa Wasser und Eier versprudelt) hinein. Und stellt ein Auffanggefäß vor die Maschine, in der die Nudeln landen können.

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Die Pasta kommt auf die Welt

Es dauert nur wenige Minuten, während derer die Maschine das Mehl und die Flüssigkeit verknetet - schon drängen sich die ersten Zentimeter Pasta aus den Aufsätzen. Ein direkt magischer Moment.

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Die Pasta "ernten"

Mit dem mitgelieferten Schneidewerkzeug aus Plastik schneidet man die Nudeln nun stetig in der gewünschten Länge ab. Wir haben das bei unserem ersten Test vergessen, meterlange Bandnudeln waren die Folge - auch lustig!

Man kann die Nudeln nun frisch kochen, einfrieren oder trocknen.

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Das Reinigen

Wenn der gesamte Teig (fast, muss man sagen, ein wenig bleibt natürlich in der Maschine) durch die Aufsätze hindurch zu Pasta geworden ist, gilt es das Gerät zu reinigen. Dafür zerlegt man es und spült es unter fließendem Wasser einfach ab. Die Knetspindel ist beschichtet, der Teig lässt sich leicht entfernen. Etwas schwieriger ist es bei den Aufsätzen, hierfür gibt es aber eine Art Ausstecher, mit dem die Teigreste aus den Löchern gedrückt werden können.

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Das Ergebnis

Was uns gefallen hat:

Die Maschine funktioniert im Prinzip einwandfrei. Sie tut, was ihr Name ankündigt: Sie macht in ganz einfacher Manier Nudeln, und zwar aus zwei, drei denkbar simplen Zutaten. Und das Zusammenbauen und das Reinigen sind keine Hexerei. 

Was uns weniger gefallen hat:

Nachdem der Teig nur sehr kurz, nämlich wenige Minuten, geknetet wird und daher nicht geschmeidig werden kann, muss man für halbwegs gute Pasta ein wenig an der Teigzusammensetzung arbeiten, sich auch an verschiedenen Mehlsorten probieren. Hartweizengrieß etwa liefert andere Ergebnisse als reines Weizenmehl. Es gilt: Ausprobieren! Marcella Hazan, Grand Dame der italienischen Küche und eine unvergleichliche Detailfanatikerin, hat für Nudelmaschinen dieser Art übrigens keine freundlichen Worte übrig: "Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, eines dieser Geräte zu kaufen, die an einem Ende Eier und Mehl zusammenkneten und am anderen verschiedene Pastaformen herauspressen. Was da herauskommt, ist ein klebriges, nicht akzeptables Produkt; und außerdem ist es eine Plage, die Maschinen zu reinigen." Mit letzterem hat sie in diesem Fall nicht ganz recht.

Was er kostet:

Der Philips Pastamaker ist je nach Anbieter um rund 200 Euro zu haben. 

 

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