Barbie-Hersteller kämpft gegen Geschlechterstereotypen

Mattell will Forschungen finanzieren und mit Kampagnen für das Thema sensibilisieren.

Barbie soll nicht mehr für unrealistische Schönheitsideale bekannt sein.
Barbie soll nicht mehr für unrealistische Schönheitsideale bekannt sein.
Barbie soll nicht mehr für unrealistische Schönheitsideale bekannt sein. – (c) APA/AFP/GETTY IMAGES/JUSTIN SULLIVAN (JUSTIN SULLIVAN)

Der Barbie-Hersteller Mattel will gegen Geschlechterstereotype vorgehen und jungen Mädchen mehr Selbstvertrauen geben. Dazu will Mattel unter anderem Forschung finanzieren und die Öffentlichkeit mit Kampagnen für das Thema sensibilisieren, wie der US-Konzern am Dienstag mitteilte. Außerdem sollen jedes Jahr weltweit mindestens zehn Frauen mit Vorbildcharakter prominent vorgestellt werden.

Schon mit fünf Jahren würden viele junge Mädchen ihr Geschlecht als weniger intelligent einstufen als Buben und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten verlieren, erklärte Mattel. Das Projekt "Dream Gap" - gemeint ist die Lücke, die zum Erfüllen von Träumen gefüllt werden muss - will seinen Teil dazu beitragen, das zu ändern.

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Vom Barbie-Image wegkommen

Dabei war der Barbie-Puppe in der Vergangenheit selbst vorgeworfen worden, Stereotype über Frauen zu befördern und Mädchen ein falsches Schönheitsideal vorzugeben. Kritikern war die 1959 entworfene Puppe mit langen Beinen, enger Taille und großem Busen lange ein Dorn im Auge.

Mattel versucht seit Jahren aber, von diesem Image wegzukommen. 2016 brachte das in Kalifornien ansässige Unternehmen Barbie-Puppen mit drei verschiedenen Körperformen - groß, klein und kurvig - und in sieben verschiedenen Hautfarben auf den Markt.

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(APA/AFP)

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