Rankin

Gefährliche Selfie-Manipulation

Die Gefahren von gesichtsverändernden Apps und ihr Einfluss auf die mentale Gesundheit zeigt Fotograf Rankin in seiner neuen Fotoserie "Selfie Harm". Und er ist sich sicher: "Rembrandt würde sich im Grab umdrehen."

Was braucht man, um "Insta-Ready", also für ein Instagram-Bild gut auszusehen? Ein neues Gesicht am besten, wenn es nach den vielen Filtern und Apps geht, die zur Auswahl stehen.

Diese Entwicklung beobachtet der britische Fotograf Rankin sehr kritisch und zeigt in seiner Fotoserie "Selfie Harm", die Gefahr der gesichtsverändernden Apps.

Rankin Photography Ltd. Rankin Photography Ltd

"Ich habe eine lange und problematische Geschichte mit Bildmanipulationen, ich hab damit gearbeitet und gegen sie gekämpft", erklärt Rankin, der früher viel mit Photoshop gearbeitet hat, in einem Statement.

 

Rankin Photography Ltd. Rankin Photography Ltd

Während sich der Einsatz von Photoshop in der Werbewelt verändert habe, seien Apps und Filter eine ganz andere Sache. "Sie sind gratis, zugänglich, einfach zu benutzen, haben etwas Spielerisches und sind - wie ich finde - viel gefährlicher."

Rankin Photography Ltd. Rankin Photography Ltd

Er habe auch mit den Apps getestet- man werde schnell davon süchtig und es mache Spaß, sein Aussehen zu verändern. Wirklich gefährlich für die Psyche sei es aber, wenn Menschen damit eine alternative oder bessere Social-Media-Identität aufbauen.

Sein Projekt, mit dem er einen Denkanstoß geben will, sei dabei nur die Spitze des Eisbergs. Angeblich kommt es wegen den Filtern auf Snapchat und Co. schon zu mehr Beauty-OPs. Denn die User wollen auch im echten Leben ihrem virtuellen Ich nahe kommen.

Rankin Photography Ltd. Rankin Photography Ltd

Für "Selfie Harm" hat Rankin 15 Teenager, die kaum Make-up tragen, sehr natürlich fotografiert. Die Teenager, die diese Apps bisher nicht regulär genutzt haben, sollten ihr Bild dann mit den Apps und Filtern bearbeiten.

Rankin Photography Ltd. Rankin Photography Ltd

Die Aufgabe bestand für die Jugendlichen darin, ihr Bild so zu bearbeiten, dass sie mehr Likes auf Social Media bekommen.

Rankin Photography Ltd. Rankin Photography Ltd

Die Veränderungen, die man in nur fünf Minuten erhält, sind für den Fotografen "ganz ehrlich beängstigend". Die Apps werden ausgefeilter, die Technologie besser und damit wird auch die Grenze zwischen Fiktion und Realität aufgeweicht.

Rankin Photography Ltd. Rankin Photography Ltd

Bei Selfies geht es mittlerweile weniger darum, wie man wirklich ist und mehr, welchem Promi man ähnlich sehen will, ist sich der Fotograf sicher. Eigentlich das genaue Gegenteil von Selbstporträts. "Rembrandt würde sich im Grab umdrehen."

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Was braucht man, um "Insta-Ready", also für ein Instagram-Bild gut auszusehen? Ein neues Gesicht am besten, wenn es nach den vielen Filtern und Apps geht, die zur Auswahl stehen.

Diese Entwicklung beobachtet der britische Fotograf Rankin sehr kritisch und zeigt in seiner Fotoserie "Selfie Harm", die Gefahr der gesichtsverändernden Apps.

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"Ich habe eine lange und problematische Geschichte mit Bildmanipulationen, ich hab damit gearbeitet und gegen sie gekämpft", erklärt Rankin, der früher viel mit Photoshop gearbeitet hat, in einem Statement.

 

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Während sich der Einsatz von Photoshop in der Werbewelt verändert habe, seien Apps und Filter eine ganz andere Sache. "Sie sind gratis, zugänglich, einfach zu benutzen, haben etwas Spielerisches und sind - wie ich finde - viel gefährlicher."

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Er habe auch mit den Apps getestet- man werde schnell davon süchtig und es mache Spaß, sein Aussehen zu verändern. Wirklich gefährlich für die Psyche sei es aber, wenn Menschen damit eine alternative oder bessere Social-Media-Identität aufbauen.

Sein Projekt, mit dem er einen Denkanstoß geben will, sei dabei nur die Spitze des Eisbergs. Angeblich kommt es wegen den Filtern auf Snapchat und Co. schon zu mehr Beauty-OPs. Denn die User wollen auch im echten Leben ihrem virtuellen Ich nahe kommen.

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Für "Selfie Harm" hat Rankin 15 Teenager, die kaum Make-up tragen, sehr natürlich fotografiert. Die Teenager, die diese Apps bisher nicht regulär genutzt haben, sollten ihr Bild dann mit den Apps und Filtern bearbeiten.

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Die Aufgabe bestand für die Jugendlichen darin, ihr Bild so zu bearbeiten, dass sie mehr Likes auf Social Media bekommen.

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Die Veränderungen, die man in nur fünf Minuten erhält, sind für den Fotografen "ganz ehrlich beängstigend". Die Apps werden ausgefeilter, die Technologie besser und damit wird auch die Grenze zwischen Fiktion und Realität aufgeweicht.

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Bei Selfies geht es mittlerweile weniger darum, wie man wirklich ist und mehr, welchem Promi man ähnlich sehen will, ist sich der Fotograf sicher. Eigentlich das genaue Gegenteil von Selbstporträts. "Rembrandt würde sich im Grab umdrehen."

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