Schön zu wissen: Was ist Hair-Dusting?

Hinter diesem Ausdruck verbirgt sich eine Schnitttechnik, die es ermöglicht, Spliss – also gespaltene Haarspitzen – zu entfernen, ohne gleich zentimeterweise Haare zu lassen.

(c) imago/blickwinkel (imago stock&people)

Die Methode ist dabei äußerst schonend: Der Friseur teilt das Haar in Strähnen (lockiges Haar muss zuvor geglättet werden), strafft die Partien mit den Fingern oder zwirbelt sie und schneidet mit einer scharfen Schere waagrecht alle kleinen Splisshärchen weg, die abstehen. Die Haarlänge bleibt so im Großen und Ganzen erhalten, die Haare werden lediglich von den kaputten Haarspitzen befreit.

Durch Hair-Dusting werden die Haare auch nicht ausgedünnt, im Gegenteil: Dadurch, dass die gespaltenen Spitzen abgeschnitten werden, wird das Haar wieder kräftiger und sieht auch voller aus.

Diese Technik wird von Friseuren immer häufiger angeboten, jedoch ist sie sehr zeitaufwendig. Die ganzen Haare so zu bearbeiten dauert mitunter länger, als sie zu schneiden. Neu ist die Methode übrigens auch nicht. Seit Jahren gibt es sie, in manchen Kulturen wird Hair-Dusting auch mit Rasierklingen oder Feuer ausgeführt. Nichts für schwache ­Nerven.

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