Bold and bald: Prinz William hat es getan

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Prinz William trat zum ersten Mal mit einem extrem kurzen Haarschnitt in der Öffentlichkeit auf. Im neuen Look präsentierte sich der 35-Jährige beim Besuch eines Kinderkrankenhauses in London.

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Der Stylist Joe Mills ließ sich in der britischen Zeitung "The Independent" mit den Worten zitieren, es sei "ein wirklich starkes Statement, ein überzeugtes Statement", seine Haare so kurz zu schneiden.

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Ein Kommentator des Männermagazins "GQ" bemerkte, mit dem Schnitt habe William offenkundig akzeptiert, dass seine Haare immer weiter zurückgehen - dafür müsse man ihn feiern.

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Auch der "Hollywood Reporter" war voll des Lobes: Der Zweite in der britischen Thronfolge "mache keinen Versuch, seinen Haarwuchs zu verleugnen" ...

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... im Unterschied zu US-Präsident Donald Trump und dessen "seltsamer Drüberkämm-Frisur". Während sich Trump mit 71 Jahren gegen den Strich frisiert, haben andere den Sprung zum Rasierer schon früher gewagt.

Reuters
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Stanley Tucci, 1993

Obwohl Glatzen oft nachgesagt wird, dass sie den Träger derselben interessant und sexy machen, stellt der Verlust der Haarpracht für viele Männer ein vor allem ästhetisches, aber auch psychologisches Problem dar.

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Stanley Tucci, 2017

Für Männer mit zwei bestimmten Genvarianten ist das Risiko von Kahlköpfigkeit höher als für den Rest der männlichen Bevölkerung. Laut einer Studie des Journals "Nature Genetics" des Jahres 2008 sind die zwei Genvarianten auf einem DNA-Abschnitt des Chromosoms 20 verzeichnet.

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Andre Agassi, 1994

"Einer von sieben weißen Männern hat diese Varianten", hieß es der Studie zufolge, die von einem multinationalen Team aus Großbritannien, Island, Schweiz und den Niederlanden erstellt wurde.

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Andre Agassi, 2017

Bereits zuvor hatten Studien ergeben, dass die Neigung zur Kahlköpfigkeit hochgradig genetisch bedingt ist. Demnach ist in 80 Prozent der Fälle die Ursache für eine Glatze vererbt.

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Jude Law, 1995

Während in der Jugend das Haupthaar vielleicht kaum zu bändigen war, verblassen ein paar Jahre später schon die Erinnerungen an die wilde Mähne. Auch bei Jude Law fing es schleichend bei den Geheimratsecken an. 

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Jude Law, 2018

Verantwortlich für die androgenetische Alopezie, den Haarausfall beim Mann, ist neben der genetischen Bestimmung aber auch das 5α-Dihydrotestosteron. Dieses bildet der Körper aus dem männlichen Sexualhormon Testosteron. 

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Bruce Willis, 1993

Ein hoher 5α-Dihydrotestosteronspiegel oder auch nur eine erhöhte Empfindlichkeit gegen dieses Stoffwechselprodukt führt dazu, dass die Haare verkümmern.

Reuters
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Bruce Willis, 2017

Die Haarfollikel, die die Haare an der Wurzel umgeben und in der Haut verankern, werden schwächer. Das Haar wird dünner ("Flaumhaar") und geht nach und nach ganz aus.

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Jason Statham, 2002

Haarausfall sei aber kein Thema des Alters, es verschlimmert sich jedoch im Laufe des Lebens.

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Jason Statham, 2017

Und sollte sich Mann nun zu sehr bemitleiden. Das Pendant bei den Frauen heißt polyzystisches Ovarialsyndrom. Ein Überschuss an männlichen Hormonen bewirkt dabei nicht nur Haarausfall, sondern auch leichten Bartwuchs und Akne.

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Zinédine Zidane, 2005

Bei beiden Geschlechtern können jedenfalls Stress, Depressionen, Schilddrüsenfunktionsstörungen oder auch Medikamente wie Betablocker oder Chemotherapien den Haarwuchs beeinträchtigen.

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Zinédine Zidane, 2017

Die gute Nachricht für jene, die in der Bürste viele Haare finden: Dass der Mensch durchschnittlich hundert Haare am Tag verliert, ist normal und dient der Erneuerung der Haare.

Mehr zum Thema: Warum gehen vor allem Männern die Haare aus?

 

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