Aromatische Aggregatzustände

Creme, Puder, Öl. Parfum kommt in neuen Konsistenzen daher und ist dabei auch noch pflegend für die Haut.

(c) Beigestellt

Hinter den Ohren, am Hals oder Handgelenk und selbst auf frisch gewaschenen Haaren. Es gibt viele Möglichkeiten, wie und wo man sich täglich einparfümiert. Neuerdings kommen noch einige Varianten dazu, denn Parfums gibt es längst nicht nur in komplett flüssiger Form, sondern auch als Creme, Puder oder Öl. Und dann haben sie auch auf Schläfen, der Stirn oder in den Kniekehlen Platz.

Diese Stellen sind zumindest für Isabelle Masson-Mandonnaud wichtig. Sie hat sich seit zwölf Jahren Cremeparfums verschrieben, seit 2014 unter dem Namen Sabé Masson. Mit ihrem französischen Unternehmen verbindet sie Parfumaroma – zehn Prozent Duft fließen in ihre Cremesticks – mit pflegenden Inhaltsstoffen wie Shea- oder Mangobutter. Auf Alkohol und Parabene wird dabei komplett verzichtet. Statt in einem Flakon aus Glas finden sich die Soft Parfums in bunt illustrierten Verpackungen in Stiftform.

Etwas kostbarer geht es bezüglich der Aufmachung beim Cremeparfum „Teint de Neige“ von Lorenzo Villoresi zu, das in einer silbernen Spiegelschatulle daherkommt. Industrial Chic kann man hingegen wohl das Design des Cremeparfums des US-Labels Le Labo nennen. Im eleganten schwarzen Döschen macht sich auch „Eau Rose“ von Diptyque sehr gut in der Handtasche. Auf Reisen oder zur schnellen Auffrischung zwischendurch.

Sinnlich. Von der Aromatherapie inspirieren ließen sich einige Hersteller bei Duft­ölen, die jedoch nicht für das Raumaroma gedacht sind. Mit einem Rollball werden die drei unterschiedlichen „Essence Oils“ von Kiehl’s aufgetragen. Das „Satori ­Perfume Oil“ von Lina Hanson soll mit 100  Prozent natürlichen Inhaltsstoffen den Geist erfrischen. „Marrakech Intense“ von Aesop ist ein klassisches Parfum, das ebenfalls mit Rollerball aufgetragen wird. In Puderform samt Pinsel kommt dafür „Kabuki Perfume Bal d’Afrique" von Byredo daher.

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