Schön zu wissen: Was ist Microneedling?

Diese Behandlung geht unter die Haut.

(c) Beigestellt

Für das Microneedling wird ein Dermaroller, eine mit feinsten Nadeln gespickte Rolle, verwendet. Dabei handelt es sich nicht etwa um mittelalterliche Folter, sondern um einen der neusten Beautytrends. Mit den feinen Nadeln sollen die Porenkanäle ­geöffnet werden. Damit sollen zum einen die Selbstheilungsprozesse der Haut ihre Wunder wirken und die Kollagenproduktion des Körpers angekurbelt werden, zum ­anderen die anschließende Pflege tiefer in die Haut eindringen können. Das Kollagen in der Epidermis soll für ein pralles und strahlendes Gesicht sorgen, das Hautbild soll verfeinert und die Textur geglättet ­werden. Narben und Falten lassen sich so angeblich minimieren. Bei der Do-it-yourself-Variante für zu Hause sollte man aber einige Dinge beachten. Hygiene steht an erster Stelle. Der Dermaroller sollte vor und nach dem Gebrauch desinfiziert werden, damit keine Infektionen entstehen. Auch über Akne sollte man nicht rollen, so ­können sich Bakterien großflächig verteilen. Sind die Nadeln nach längerem Gebrauch stumpf, gehört der Roller ausgetauscht, da die Verletzungsgefahr größer wird. Für gute Ergebnisse sollte man einmal in der Woche zum Dermaroller greifen. Am besten fängt man bei der relativ unempfindlichen Stirn an und arbeitet sich dann in Bahnen über das ganze Gesicht vor. Auch über das ­Dekolleté lässt sich rollen. Dabei sollte man nicht mehr als zwei- bis dreimal über dieselbe Hautpartie rollen. Microneedling bieten auch Dermatologen und Beautyinstitute an. Die Nadeln der Profis sind länger und sollen so auch wirkungsvoller sein.

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