Gute Nase: Bioparfums und Aromatherapie

Eine attraktive Nische besetzen Parfums aus zertifizierten Bio-Inhaltsstoffen.

Gutes Näschen. "Green  Magic"-Cologne von Less is More, 100 ml um 75 Euro. "Galbanum & Rain" aus der "Avant Garden"-Kollektion von Clean Reserve, 100 ml um 140 Euro bei Nägele & Strubell.
Gutes Näschen. "Green  Magic"-Cologne von Less is More, 100 ml um 75 Euro. "Galbanum & Rain" aus der "Avant Garden"-Kollektion von Clean Reserve, 100 ml um 140 Euro bei Nägele & Strubell.
Gutes Näschen. "Green Magic"-Cologne von Less is More, 100 ml um 75 Euro. "Galbanum & Rain" aus der "Avant Garden"-Kollektion von Clean Reserve, 100 ml um 140 Euro bei Nägele & Strubell. – Beigestellt

Bei der Erwähnung von Bioparfums rümpfen Haute-Parfumerie-Adepten üblicherweise die wohlerzogene Nase: 100 Prozent Natur, das bedeute einen Verzicht auf Synthetika und damit die Errungenschaften der Moderne. Sei s aber drum: Ein attraktives Nischenthema sind Ökodüfte allemal, und Freunde eines Anbieters wie der Wiener Naturkosmetikmarke Less is More sind bestimmt über die Lancierung einer neun Eaux de Cologne umfassenden Kollektion erfreut.

Diese sind allesamt mit aromatherapeutischem Charakter ausgestattet und bestehen zur Gänze aus "organic aromatic components". Less-is-More-Gründerin Doris Brandhuber ist nicht nur promovierte Chemikerin, sondern weiß auch um die wohltuende Wirkung von Riechstoffen. Ob "Green Magic" mit Kardamom und Grapefruit wirklich für Klarheit in der Seele sorgt und das Neroli-erwärmte "Orange Bloom" sinnliche Momente bereitet, muss allerdings der Selbsttest zeigen.

Zur Gänze aus biozertifizierten Inhaltsstoffen bestehen auch die Parfums von Clean Reserve. Von "grüner Alchimie" spricht denn gar der Pressetext zur neuen "Avant Garden"-Kollektion, die in einer nur mit Sonnenenergie betriebenen Anlage hergestellt wird. Auch ohne mittelalterliche Magie ist zum Beispiel die Komposition aus Galbanum-Harz und einem geheimnisvollen Regen-Akkord aber ein angenehm frischer Duftbegleiter. Dass man dafür wirklich Regenwasser verarbeiten sollte, wäre indessen wohl nicht einmal im Sinne des größten Naturfreunds.
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("Die Presse-Schaufenster", Print-Ausgabe, 31.08.2018)

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