EMS-Training: Trendsport im Selbstversuch

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In einer viertel Stunde zur Bikinifigur. So überspitzt kann man wohl den neuen Fitnesstrend EMS, also Elektrostimulationstraining zusammenfassen. Immerhin dauern die Trainingseinheiten nur 20 Minuten, sollen aber denselben Effekt haben wie ein Ganzkörpertraining zweimal in der Woche. Grund genug also, den Zauber am eigenen Leib zu erfahren.Sabine Hottowy
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Ursprünglich kommt das Training aus dem Reha-Bereich, wo es dazu eingesetzt wurde, Muskeln gezielt aufzubauen und Verletzungen vorzubeugen. In den letzten Jahren wurde es vor allem von Profisportlern eingesetzt, jetzt eröffnen immer mehr EMS-Studios für Hobbyathleten.Sabine Hottowy
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Das EMS-Training richtet sich dabei nicht nur an Sportler, die gezielt trainieren wollen oder Menschen, die dem Winterspeck den Kampf ansagen möchten. Auch wer Probleme mit dem Rücken oder den Knien hat, kann kleine Muskelgruppen stimulieren.Sabine Hottowy
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Die ersten Schritte: Über schwarze Funktionswäsche wird eine feuchte (für die Leitfähigkeit) Trainingsweste mit Elektronen angelegt, zudem kommen noch Manschetten auf die Oberschenkel und die Arme.Sabine Hottowy
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Danach wird man an ein Gerät, das die Impulse (4 Sekunden Impuls und 4 Sekunden Pause) abgibt. Mittels Voreinstellungen wird die gewünschte Intensität ausgelotet, die im Zuge des Trainings gesteigert wird.Sabine Hottowy
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Ein Zittern geht durch den Körper und dann heißt es auch schon im Impuls Kniebeugen und Co. zu absolvieren. Personal Trainer Karim macht es vor, bessert aus und spornt an.Sabine Hottowy
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Anders als bei Frenchise-Unternehmen wie Mandu oder Miha Bodytec, die eine vorgegebene Anzahl an Übungen haben, steht etwa bei Stromwerk Individualität auf dem Programm.Sabine Hottowy
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Unterschiedliche Hilfsmittel wie leichte Gewichte (man arbeitet hauptsächlich mit dem eigenen Körpergewicht), Balance Boards und Therabänder kommen zum Einsatz.Sabine Hottowy
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Sich 20 Minuten durchschütteln zu lassen, klingt vielleicht einfach, ist es aber nur bedingt. Die Übungen werden auf das Niveau des Teilnehmers angepasst. Auch wer regelmäßig Sport macht, kommt mitunter ganz schön ins Schwitzen.

Crunches auf dem Gymnastikball mit kleinen Gewichten sind alles andere als entspannend, wenn man "unter Strom steht".Sabine Hottowy
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Fazit: Schon nach einer Einheit ist klar, dass der Muskelkater vorbestimmt ist. Am ersten Tag hält er sich noch in Grenzen, doch spätestens am zweiten Tag schmerzt es dort, wo man nicht einmal Muskeln vermutet.Sabine Hottowy
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Nach vier Einheiten ist zumindest schon eine leichte Gewebestraffung merkbar. Öfter als zwei Mal in der Woche sollte man übrigens nicht trainieren.Sabine Hottowy
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Vor und nach der Einheit kann man sich in der Stromwerk-Lounge erholen.
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Die persönliche Note kommt auch in de Umkleidekabinen durch.
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Nähere Infos unter www.stomwerk.me. Ein Probetraining kostet 20 Euro und beinhaltet neben Funktionswäsche und Duschtuch auch ein ausführliches Beratungsgespräch.Sabine Hottowy
Kommentar zu Artikel:

Selbstversuch: Muskelkater aus der Steckdose

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