Nana testet: Beckenbodentraining

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Für einen straffen Bauch, feste Schenkel oder einen knackigen Musculus glutaeus maximus quält man sich schon mal gerne. Vernachlässigt werden oft die kleineren, nicht sichtbaren Muskeln. Dabei sind gerade diese Muskelpartien oft besonders ausschlaggebenden für unser Wohlbefinden.
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Denn der aus Muskeln, Bändern und Bindegewebe bestehende Beckenboden schützt und stützt die Verdauungs- und Fortpflanzungsorgane und sichert die Kontinenz.

Außerdem verleihen die Beckenbodenmuskeln zusammen mit den Rücken-und Bauchmuskeln der Wirbelsäule Stabilität und bilden so das Fundament für eine aufrechte Körperhaltung.

Schlechte Haltung, Übergewicht, hormonelle Veränderungen, Schwangerschaft und Geburt können den Beckenboden schwächen und gesundheitliche Probleme hervorrufen. Ein richtig und regelmäßig durchgeführtes Training soll für Stärkung und Straffung der Beckenbodenmuskulatur sorgen.
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Und um so ein Training auszuprobieren begebe ich mich in das Freiraum Institut im neunten Bezirk, um an dem „Beckenboden intensiv Workshop“ bei der Beckenbodengymnastiktrainerin, diplomierten Pilates- und Yogilateslehrerin sowie Kinder Tanz- und Fitnesstrainerin Claudia Arnhof teilzunehmen.
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Sobald sich der Raum gefüllt hat, beginnen wir auch schon mit dem Training. Zuerst mal ganz gemütlich. Wir durchschreiten den Raum, allerdings bewusst und aufrecht. Denn sowohl die Beckenbodenmuskeln als auch die Bänder, welche die Organe im Bauchraum fixieren, sind mit dem Steißbein und der Wirbelsäule verbunden. Daher können sich Haltungsfehler negativ auf die Spannung des Beckenbodens auswirken. Und eine aufrechte Haltung ist Voraussetzung für ein sinnvolles Training.
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Ebenso essentiell für eine erfolgreiche Beckenbodengymnastik ist die richtige Atemtechnik, erklärt Frau Arnhof. Denn der Beckenboden arbeitet mit dem Zwerchfell zusammen. Beim Einatmen flacht das Zwerchfell ab, die Organe im Bauch werden nach unten und außen geschoben und der Beckenboden wird gedehnt. Beim Ausatmen wandert das Zwerchfell nach oben und übt einen Sog auf den Beckenboden aus, der ihn mit den Organen nach oben schwingen lässt. Deshalb atmen wir vor jeder Übung tief ein und verbinden jede Anspannung des Beckenbodens mit dem Ausatmen. Und darauf muss ich mich, vor allem am Anfang, echt konzentrieren.
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Wie mir schnell klar wird, bedeutet Beckenbodentraining in erster Linie abwechselnd anspannen und entspannen der Beckenbodenmuskeln. Außerdem gehören zu einem umfassenden Beckenbodentraining auch die Kräftigung der Rücken- und Bauchmuskulatur. Und da spüre ich dann auch den Muskelkater am nächsten Tag!
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Übrigens sind auch Kinder im Freiraum Institut herzlich willkommen und das nicht nur beim „Mama-Baby-Yoga“. Und das ebenerdige Geschäftslokal bietet problemlos Parkmöglichkeiten für bis zu 23 Kinderwägen, wie sich herausgestellt hat.

Ich freue mich schon darauf meinen nächsten Test durchzuführen und Sie können hier dann wie immer fast hautnah dabei sein.
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