Designstrecke: Ich bin Ich

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Fotos: Detailsinn Fotowerkstatt Produktion: Norbert Philipp

Leonid Rath, Geschäftsführer Lobmeyr

  • 1. Met-Sputnik. "Die Luster in der Metropolitan Opera New York waren ein Markstein unserer Unternehmens- und Familiengeschichte. Sie werden heuer 50 Jahre alt."
  • 2. Lobmeyr Kugeldose G, Oswald Haerdtl 1925: "Sie drückt un sere Leidenschaft für klare Formen, Leichtigkeit und Handwerkskunst aus. Ein Behältnis für schöne Ideen und Gedanken."
  • 3. Ikone. "Wir haben sie in Athen von einem ausgewanderten Österreicher gekauft. Die ersten Ikonen stammen aus dem
  • 4. Jahrhundert, als die Kirche geerdeter und bescheidener war."
  • 4. Schlagzeug-Sticks. "Seit der Schule ist das Schlagzeugspielen eine Leidenschaft von mir und ein guter Ausgleich. Meine Frau, die sehr gut Klavier spielt, ist weniger begeistert."
  • 5. Wasserkrug. "Ich habe in der HTL gelernt zu töpfern. Margarethenhöhe stellt hohe Qualität her, wunderbare Formen und Glasuren. Im MAK gibt es diesen April eine Ausstellung dazu."
  • 6. Meissen-Kaffeebecher mit fein gemaltem Ming-Drachen. "Die Investition in den Becher hat sich gelohnt. Ein tolles Barock design, ganz hervorragend ausgeführt."
  • 7. Glas Honig. "Ich lieeeeeeebe Honig."
  • 8. Glasform aus Buchenholz. "Wer einmal in einer Glashütte war, vergisst diese Eindrücke nicht ... wie sich das heiße, weiche Glas an die Holzform schmiegt ..."
  • 9. Schraubenzieher. "Seit der Kindheit baue und bastle ich gern. Meistens im Waldviertel, wo mein Onkel eine fast romantische Burg hat, in der es viel zu basteln gibt."
  • 10. Märzenbecher.
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Bettina Steindl, Designforum Wien

  • 1. Silhouette-Brille "Felder Felder": "Mein Lieblingsfashionteil. Weil sie leicht ist, gut sitzt und ein großartiges Licht macht."
  • 2. Buch "Der Klub der unverbesserlichen Optimisten". "Paris in den Fünfziger-, Sechzigerjahren, ein Schachklub rund um Sartre. Der Titel passt zu meiner Lebenseinstellung."
  • 3. Swarovski-Ring für Hugo Boss: "Meine Schwester arbeitete in der Trendabteilung. Ich hab sie so gern in ihrem glitzernden Büro besucht. Der Ring war ein Geschenk meiner Eltern."
  • 4. Glaskugel von Glashütte Robert Comploj: "Ein Weihnachtsgeschenk von den Designern March Gut, produziert von Glasmacher Robert Comploj. Die Kugel steht im Wohnzimmer."
  • 5. Spiegelteller. Christine Hechinger Design. "Christine ist eine gute Freundin. Inzwischen hängen ihre Spiegel überall in meiner Wohnung. Mira Vintage gehört zu ihrer ersten Kollektion."
  • 6. Marmelade "Unterwirt": "Meine Eltern haben ein Gourmet hotel mit 25 Jahren Haubenküchentradition in Tirol. Sie geben mir immer wieder ein Stück selbst gemachte Heimat mit nach Wien."
  • 7. Bild. "Ich habe es letzten Herbst in Paris gekauft, entdeckt in einer wunderbaren Buchhandlung an der Seine. Irgendwie blickt es so friedlich in die Zukunft. Das mag ich."
  • 8. Susanne-Kaufmann-Badesalz. "Ich mag das Packaging-Design sehr. Für mich ist auch das Spa von Susanne Kaufmann in Bezau im Bregenzerwald ein Highlight."
  • 9. Leuchte "B". "Sie hängt als Kunstobjekt an meiner Wand, stammt aus einem Lichtkunstprojekt während meiner Zeit bei Urbane Künste Ruhr in Deutschland."
  • 10. Leuchte "Mayday".
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Elisabeth Noever-Ginthör, Wirtschaftsagentur Wien

  • 1. Holzhocker von Piet Hein Eek. "Der Künstler arbeitet mit Abfallholz und Materialresten."
  • 2. Damenfüller "Montblanc": "So klein, dass er immer schwer zu finden ist. Vor allem in der Handtasche. Trotzdem habe ich ihn seit zwei Jahrzehnten noch nie verloren."
  • 3. Messing-Ei, Carl Auböck. "Ein Ei, das nicht nur Briefbeschwerer ist, sondern auch ein Carl Auböck für die Hand."
  • 4. Buch "Mein letzter Seufzer" von Luis Bu uel. "Darin gibt der große Filmemacher sein Geheimnis über den Martini Dry preis."
  • 5. Musik im Kopfhörer von Solomon Burke: "A Change Is Gonna Come." "Ohne Musik wär das kein Leben."
  • 6. Japanische Tabi-Schuhe. "So kann ich lautlos wie ein Ninja meinen täglichen Tätigkeiten nachgehen."
  • 7. Espressomaschine. "Ohne Kaffee den Tag zu beginnen, wäre undenkbar."
  • 8. "The Keeper". Ring von Gregor Eichinger. "My discreet confidant."
  • 9. Eierlöffel. "Ein genial funktionaler Flohmarktfund."
  • 10. Bananen-Etui.
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Thomas Feichtner, Designer

  • 1. Motorradhelm. "Ich hab ihn von 1994 bis 2004 täglich benutzt. Auch in Europa und Nordafrika war er dabei. Bis er mir einmal das Leben gerettet hat. Seitdem fahre ich nicht mehr Motorrad."
  • 2. Linz-Hocker. "Er war Teil einer Installation zur Kulturhauptstadt 2009, produziert aus recycelten Getränkekisten ausschließlich für die Ausstellung. Die Besucher konnten ihn nach Hause nehmen."
  • 3. Brille. "Sie ist ein klassisches Krankenkassengestell , das auch das Bundesheer verwendet. In den Siebzigern und Achtzigern weitverbreitet. Auf der Straße sehe ich es ab und zu bei älteren Menschen."
  • 4. Publikation "Design ist unsichtbar". "Helmuth Gsöllpointner organisierte 1980 das Forum Design in Linz. Das Buch vereint wie kein anderes alle wichtigen Gedanken zum Thema Design."
  • 5. Kameraobjektiv. "Eine meiner größten Leidenschaften ist das Fotografieren. Ich mache auch meine Produktfotos selbst, mein Equipment wächst und wächst."
  • 6. Besteck für Carl Mertens. "Wir verwenden das Besteck, das ich entworfen habe, im Atelier. Zu Hause benutzen wir eines von Ettore Sottsass, bei dem meine Frau Praktikantin war."
  • 7. Skizzenbuch. "Mein täglicher Begleiter. Alle Ideen kommen hier rein. Ein sehr persönlicher, privater Gegenstand. Je älter sie werden, desto wertvoller sind sie für mich."
  • 8. Bleistift. "Das Zeichnen ist meine wichtigste Tätigkeit, da ich komplett frei entwerfen kann und völlig ungebunden von digitalen Hilfsmitteln bin."
  • 9. Bleistiftspitzer. "Eine wahnsinnig nützliche Hilfe. Das Zeichnen mit dem Bleistift ist für mich das Unmittelbarste und Direkteste. Aber im Minutentakt muss man neu anspitzen."
  • 10. Macintosh 128k.
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Christoph Thun-Hohenstein, Direktor MAK Wien

  • 1. "Tosca" (Richard Dorfmeister & Rupert Huber): "No Hassle" (2009). "Seit den Anfängen von Kruder & Dorfmeister ist elektronische Musik Teil der DNA von Wien. Mein Lieblingsalbum."
  • 2. "Ultimate DVD Collector s Set All 22 Bond Films". "Ich habe eine Riesenschwäche für Bond-Filme. Seit ich zwölf bin."
  • 3. "Gustav Mahler Lied Collector s Edition" (Design 3007), Departure Lab 2011. "Ein intimes Erlebnis, das hier durch eine Vielfalt feinsinniger Visualisierungsansätze neue Dimensionen erfährt."
  • 4. Publikation "Sugimoto: Architecture", Hatje Cantz 2007. "Es bleibt sein Geheimnis, wie sich Architektur über unscharfe Schwarz-Weiß-Fotografien porträtieren und vermitteln lässt."
  • 5. "Hugo Wolf Collector s Edition" (Design: Büro Bauer), Departure Lab 2010. "Überzeugend gestaltete Box, eine audiovisuelle Reise durch das uvre eines der bedeutendsten Liedkomponisten."
  • 6. Teil eines Tischsets, Svenskt Tenn Design "Celatocaulis" von Josef Frank. "Er war der große Humanist unter den Designern des 20. Jahrhunderts. Das Muster stammt aus den 1920er-Jahren."
  • 7. Publikation "I love New York. Crossover der aktuellen Kunst", DuMont 1998. "Das Buch zur Einstimmung vor meiner Übersiedlung nach New York. Ein Geschenk meiner Schwester."
  • 8. Publikation "New Vienna Now" (Design Stefan Sagmeister), Schlebrügge Editor 2010, mit Holzkassette. "Das schönste Geschenk nach meiner Rückkehr nach Wien: Dieses Buch in kreativer Breite konzipieren und von Sagmeister gestalten zu lassen."
  • 9. Glas, Trinkservice Nr. 24, Lobmeyr von Adolf Loos. "Die Haptik des Glases mit seinem Brillantschliff ist unvergleichlich."
  • 10. Runde Schale aus Edelstahl "Sarri ", Aless.
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Eine Zusammenstellung der Lieblings-Gegestände.

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Christoph Thun-Hohenstein. Direktor des Museums für angewandte Kunst in Wien. Bücher und Musik als Wegbegleiter, Dinge, die ihn an New York erinnern, die Stadt, in der er von 1999 bis 2007 das österreichische Kulturinstitut geleitet hat, hat Thun-Hohenstein zusammengetragen. Wie auch die Edelstahl-Schale "Sarri " von Lluis Clotet für Alessi. "Sie habe ich im MoMA-Store auf der 53. Straße erstanden, eine vielfältig verwendbare Schale in ungewöhnlicher Form."

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Elisabeth Noever-Ginthör. Wirtschaftsagentur Wien.
Hocker als Lebensbegleiter, Schuhe mit leisen Sohlen, funktionale Eierlöffel, Eier aus Messing und Füllfederhalter, die man immer wieder findet das hat Noever- Ginthör, die im Kreativzen trum Departure der Wirtschaftsagentur Wien tätig ist, für das "Schaufenster" ein paar Tage hergeliehen. Und die schöne Plastikbanane? "Das Bananen-Etui ist toll. Ganz einfach: Nie wieder zerquetschte Bananen!"

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Bettina Steindl.  Leiterin Designforum Wien. Geschenke von Freunden und Familie, Reisemitbringsel, Kugel, Ring und Teller hat die Designkuratorin für das Fotoshooting versammelt. Mit dabei auch ein leuchtendes Vorbild: "Die Leuchte Mayday von Konstantin Grcic . Ich mag die Designs von Konstantin Grcic und ihn persönlich als Designer diese Leuchte war meine erste Anschaffung von ihm und dient mir als Nachttischleuchte. Sie macht ein tolles Leselicht und ist neben schön auch superpraktisch."

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Leonid Rath. Geschäftsführer Lobmeyr Glas.
Schlagzeugsticks für das Taktgefühl. Nicht nur die Musik hat Rath nie losgelassen im Leben. Beruf, das Unternehmen Lobmeyr und Privatleben sind verschmolzen wie Glas und Feuer, das es formbar macht. Und neben Honiggelb liebt er auch das Grün: "Ich liebe es zu pflanzen, zu schnipseln und zu ernten. In unserem Werkstättenhaus, in dem wir wohnen, im dritten Bezirk, haben wir glücklicherweise auch einen kleinen Garten."

(c) Markus Krottendorfer
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Thomas Feichtner. Designer. Der Helm, der Leben rettet. Bleistift und Skizzenbuch als ständige Begleiter. Und Objekte, die er selbst gestaltet hat, hat der Produkt- und Grafikdesigner aus Linz ins Fotostudio mitgebracht. "Der Macintosh 128k aus dem Jahr 1984 war der erste Computer, den ich in meinem Leben sah. In Amerika. Erst vor Kurzem habe ich ihn gekauft. Mein Sohn hat unlängst gesagt, wenn er groß ist, will er sein eigenes iPad. Und fragte mich, was ich haben wollte als Kind. Es war dieser Macintosh, der mich nie losgelassen hat."

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