Powerhouse Brattørkaia

Ein Bürohaus als Kraftwerk

Im Durchschnitt produziert das neue Bürogebäude Powerhouse Brattørkaia in Trondheim mehr als doppelt so viel Strom wie es täglich verbraucht und versorgt nebenbei noch seine Nachbargebäude, Elektrobusse, Autos und Boote mit erneuerbarer Energie.

Was sagt Norwegen zur Energiekrise? Powerhouse Brattørkaia. Und so sieht es aus, das nördlichste Bürogebäude der Welt mit dem positivsten Energieverbrauch. Es verbraucht über seine Lebensdauer weitaus mehr Energie als es für seinen Bau und einen möglichen Abriss verbraucht. Entwickelt wurde es von dem Architekturbüro Snøhetta.

(c) SYNLIG.NO

"Energiepositive Häuser sind die Gebäude der Zukunft. Das Mantra der Designbranche sollte nicht 'Form folgt Funktion' sein, sondern 'Form folgt Umgebung' sein. Dies bedeutet, dass sich das heutige Design-Denken zunächst auf Umweltaspekte konzentrieren und unseren Fußabdruck verringern sollte, und dass das Design dieser Prämisse folgt", sagt Snøhetta-Gründer Kjetil Trædal Thorsen.

(c) IVAR KVAAL

Snøhetta Arkitektur og Landskap A/S ist ein norwegisch/US-amerikanisches Büro für Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur und Brand Design mit Hauptsitz in Oslo und weiteren Niederlassungen in New York City, San Francisco und Innsbruck.

(c) IVAR KVAAL

Das neu eröffnete Powerhouse Brattørkaia befindet sich in Trondheim, 63 ° nördlich des Erdäquators, wo das Sonnenlicht zwischen den Jahreszeiten stark variiert. 

(c) IVAR KVAAL

Eine gute Möglichkeit, um herauszufinden, wie Solarenergie unter schwierigen Bedingungen gewonnen und gespeichert werden kann.

(c) SYNLIG.NO

Die Fassade ist mit schwarzem Aluminium und Sonnenkollektoren verkleidet und spiegelt sich im angrenzenden Trondheimfjord wider.

(c) SYNLIG.NO

Das 18.000 m² große Bürogebäude liegt am Hafen und ist über eine Fußgängerbrücke am hinteren Ende des Gebäudes mit dem Hauptbahnhof Trondheim verbunden.

(c) IVAR KVAAL

Im Durchschnitt produziert Powerhouse Brattørkaia mehr als doppelt so viel Strom wie es täglich verbracht und versorgt sich selbst, seine Nachbargebäude, Elektrobusse, Autos und Boote über ein lokales Mikronetz mit erneuerbarer Energie.

(c) IVAR KVAAL

Das Projekt hatte drei Ziele: Maximierung der Menge an sauberer Energie, die vom Gebäude produziert wird, Minimierung des Energiebedarfs für den Betrieb des Gebäudes und Schaffung eines angenehmen Raums für seine Mieter und die breite Öffentlichkeit.

(c) IVAR KVAAL

Die Baufläche wurde sorgfältig ausgewählt, um den ganzen Tag und die ganze Saison über maximale Sonnenbestrahlung zu gewährleisten.

(c) IVAR KVAAL

Das abgeschrägte, fünfeckige Dach und der obere Teil der Fassade sind mit fast 3000 m² Sonnenkollektoren verkleidet, die strategisch so platziert sind, dass so viel Sonnenenergie wie möglich gewonnen werden kann. Das sind über ein Jahr gerechnet rund 500.000 kWh saubere, erneuerbare Energie.

(c) IVAR KVAAL

In die Gebäudefläche ist ausreichend Platz für die Speicherung von Energie integriert, sodass in den Sommermonaten mit nahezu vollständigem Tageslicht überschüssige Energie gespeichert und in den Wintermonaten mit minimalem Tageslicht verwendet werden kann.

(c) IVAR KVAAL

Das Gebäude fungiert also praktisch als kleines Kraftwerk mitten in der Stadt, so hat es auch seinen Namen bekommen: Powerhouse Brattørkaia.

 

(c) Synlig.no
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Was sagt Norwegen zur Energiekrise? Powerhouse Brattørkaia. Und so sieht es aus, das nördlichste Bürogebäude der Welt mit dem positivsten Energieverbrauch. Es verbraucht über seine Lebensdauer weitaus mehr Energie als es für seinen Bau und einen möglichen Abriss verbraucht. Entwickelt wurde es von dem Architekturbüro Snøhetta.

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"Energiepositive Häuser sind die Gebäude der Zukunft. Das Mantra der Designbranche sollte nicht 'Form folgt Funktion' sein, sondern 'Form folgt Umgebung' sein. Dies bedeutet, dass sich das heutige Design-Denken zunächst auf Umweltaspekte konzentrieren und unseren Fußabdruck verringern sollte, und dass das Design dieser Prämisse folgt", sagt Snøhetta-Gründer Kjetil Trædal Thorsen.

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Snøhetta Arkitektur og Landskap A/S ist ein norwegisch/US-amerikanisches Büro für Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur und Brand Design mit Hauptsitz in Oslo und weiteren Niederlassungen in New York City, San Francisco und Innsbruck.

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Das neu eröffnete Powerhouse Brattørkaia befindet sich in Trondheim, 63 ° nördlich des Erdäquators, wo das Sonnenlicht zwischen den Jahreszeiten stark variiert. 

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Eine gute Möglichkeit, um herauszufinden, wie Solarenergie unter schwierigen Bedingungen gewonnen und gespeichert werden kann.

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Die Fassade ist mit schwarzem Aluminium und Sonnenkollektoren verkleidet und spiegelt sich im angrenzenden Trondheimfjord wider.

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Das 18.000 m² große Bürogebäude liegt am Hafen und ist über eine Fußgängerbrücke am hinteren Ende des Gebäudes mit dem Hauptbahnhof Trondheim verbunden.

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Im Durchschnitt produziert Powerhouse Brattørkaia mehr als doppelt so viel Strom wie es täglich verbracht und versorgt sich selbst, seine Nachbargebäude, Elektrobusse, Autos und Boote über ein lokales Mikronetz mit erneuerbarer Energie.

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Das Projekt hatte drei Ziele: Maximierung der Menge an sauberer Energie, die vom Gebäude produziert wird, Minimierung des Energiebedarfs für den Betrieb des Gebäudes und Schaffung eines angenehmen Raums für seine Mieter und die breite Öffentlichkeit.

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Die Baufläche wurde sorgfältig ausgewählt, um den ganzen Tag und die ganze Saison über maximale Sonnenbestrahlung zu gewährleisten.

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Das abgeschrägte, fünfeckige Dach und der obere Teil der Fassade sind mit fast 3000 m² Sonnenkollektoren verkleidet, die strategisch so platziert sind, dass so viel Sonnenenergie wie möglich gewonnen werden kann. Das sind über ein Jahr gerechnet rund 500.000 kWh saubere, erneuerbare Energie.

(c) IVAR KVAAL

In die Gebäudefläche ist ausreichend Platz für die Speicherung von Energie integriert, sodass in den Sommermonaten mit nahezu vollständigem Tageslicht überschüssige Energie gespeichert und in den Wintermonaten mit minimalem Tageslicht verwendet werden kann.

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Das Gebäude fungiert also praktisch als kleines Kraftwerk mitten in der Stadt, so hat es auch seinen Namen bekommen: Powerhouse Brattørkaia.

 

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