Neue Wohnformen, innovative Arbeitswelten

Open House Vienna bringt ein Wochenende lang Menschen und Architektur zusammen.

Die Architektinnen Ulla Unzeitig und Iris Kaltenegger klopfen an viele Türen, um sie allen Wienern ein Wochenende lang zu öffnen.
Die Architektinnen Ulla Unzeitig und Iris Kaltenegger klopfen an viele Türen, um sie allen Wienern ein Wochenende lang zu öffnen.
Die Architektinnen Ulla Unzeitig und Iris Kaltenegger klopfen an viele Türen, um sie allen Wienern ein Wochenende lang zu öffnen. – Norbert Philipp

Ehe sich Türen öffnen, muss man erst einmal vor der Tür stehen. Anklopfen, zumindest metaphorisch, das hilft. Und zum Beispiel vorschlagen, dass man an einem Wochenende im September ganz Wien ins Haus lässt. Theoretisch. Alle Wiener sind bislang noch nie gekommen, aber zumindest 35.000 könnten es dann schon sein, die der einladenden Geste folgen: Wenn sich bei „Open House Wien“ Immobilien und Architekturen plötzlich ganz anders gerieren als üblich. Nämlich so unerwartet offen, aufgeschlossen und zugänglich. Wenn plötzlich eher „Hereinspaziert“ gilt als „Betreten verboten“. Dann können die Menschen auch hinter Fassaden, Gartenzäune, Fabriksmauern und Stadtentwicklungskonzepte schlüpfen. Und tief tauchen darüber hinaus: in die Gestaltungslogik der Architekten. So viel „Offenheit“ hat ihren Ursprung überraschenderweise nicht in Wien: In London hatte Victoria Thornton die Idee dazu, das war schon 1992.

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