Atelier: Strohmarketerie von Armani Casa

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Eng verwandt den Intarsien, werden für Marketeriearbeiten Elemente anderer Materialien nicht in eine Trägerschicht eingelegt, sondern auf diese aufgetragen. Es handelt sich also um eine Furniertechnik, für die zumeist hölzerne Furnierblätter verarbeitet werden. Für die „Black Straw Marquetry“-Serie von Armani Casa wird nicht mit Holz, sondern mit gefärbtem Stroh gearbeitet. Diese Technik geht, wie die Marketerie selbst, auf das von Kunsthandwerk besessene Frankreich des 17. Jahrhunderts zurück. Strohmarketerie geriet zwischendurch etwas in Vergessenheit, wurde aber von Innenausstattern des Art déco wiederentdeckt.

Zuschnitt. In einem ersten Schritt wird das gefärbte Stroh aufgeschnitten und behutsam breit gestrichen.

(c) Beigestellt
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Anordnung.

Danach werden die Strohstreifen in Form gebracht und zu einem Muster verklebt.

(c) Beigestellt
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Auftrag.

Die gehärtete Strohschicht wird mit einem Werkzeug aus Ebenholz auf der Trägerschicht angedrückt.

(c) Beigestellt
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Letzter Schliff.

Am Ende werden die in Marketerie-technik entstandenen Flächen mit Lack versiegelt.

(c) Beigestellt
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Mustergültig.

An Möbel des Art déco erinnert diese Kollektion von Armani Casa. www.armanicasa.com

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