Im Tal der Möbel

Im Kärntner Mölltal sind manche Ressourcen gut verwurzelt: Handwerk und Holz. Daraus wird gerade eine nachhaltige Designstrategie gezimmert.

80 Kilometer  gestalterisches Potenzial – von ­Möllbrücke bis Heiligenblut.
80 Kilometer  gestalterisches Potenzial – von ­Möllbrücke bis Heiligenblut.
80 Kilometer gestalterisches Potenzial – von ­Möllbrücke bis Heiligenblut. – MN Photography

Es gibt so Täler, die haben sich einen Namen gemacht. Weil sie schön sind. Oder weil in ihnen an der Zukunft gebastelt wird. „Silicon Valley“ ist so eines. Im Mölltal in Kärnten ist man noch nicht ganz so weit. Auch weil es etwas abgelegen liegt: außerhalb der Wahrnehmung von vielen zumindest. Aber bei Weitem nicht außerhalb der globalen Zusammenhänge. Das hat man im Mölltal schon gespürt, als Christoph Kolumbus Amerika zum ersten Mal offiziell auf die globale Landkarte setzte. Damit löste er auch in der Nachbarschaft des Großglockners etwas aus, was noch heute aktuell ist, nur in anderer Form: Abwanderung. Schließlich beschlossen damals viele Knappen aus dem Goldgräbertal, ihr Glück und das Gold dafür jenseits des Ozeans zu suchen.

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 30.08.2019)

Meistgekauft
    Meistgelesen