Claudia Roden: "Das Buch der Jüdischen Küche"

Ein empfehlenswertes Trumm, für das Claudia Roden jahrzehntelang auf der ganzen Welt jüdische Rezepte sammelte.

Claudia Roden
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Claudia Roden: "Das Buch der Jüdischen Küche" – Mandelbaum Verlag

„Geht es da um Schafshoden?", wurde Claudia Roden früher mit großen Augen gefragt, wenn sie von der Arbeit an ihrem Kochbuch über den Nahen Osten sprach. Diese Anekdote erzählte die Autorin anlässlich der Präsentation ihres jüngsten auf Deutsch erschienenen Werks: „Das Buch der Jüdischen Küche", ein ordentliches und sehr empfehlenswertes Trumm, im Mandelbaum Verlag erschienen. Claudia Roden trug dafür jahrzehntelang auf der ganzen Welt jüdische Rezepte zusammen. Über die Übersetzung hat sich, sechzehn Jahre nach Ersterscheinen, Margot Fischer getraut.

Claudia Roden, vielen durch ihre vorigen Kochbücher wie „Arabesque" bekannt, erzählte in der Israelitischen Kultusgemeinde launig von der Arbeit am Buch und die Reaktionen darauf: „Ich wurde ständig darauf hingewiesen, dass ich irgendetwas ausgelassen hätte: die Rezepte aus Sarajewo, aus Afghanistan, aus... Jetzt sind es 800 Rezepte, und es könnten viel mehr sein!" Oder: „Als ich in Algerien nach einem Rezept für algerischen Couscous fragt, bekam ich als Antwort: „Aus welcher Stadt?'" Und natürlich finden sich auch Wiener Rezepte in diesem Buch: „Sie werden sie kritisieren. Ihre Großmutter hätte sicher bessere."

 

>> Mandelbaum Verlag

(abu)

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