Gesunde Alternativen zum Burger

Nicht nur Fast-Food-Ketten bauen aus, auch Take-away-Läden, die Salatbuffets, Humus to go und Currys bieten, sind in Wien kräftig am Expandieren.

Salatteller
Salatteller
Salatteller – (c) Www.BilderBox.com (Www.BilderBox.com)

Wien/Win. Fast Food heißt nicht ausschließlich Burger und Pommes. Es gibt auch schnelle Läden, die Salate, Currys, Suppen und Humus verkaufen. Seit ihrer Eröffnung im März findet etwa die „Falaferia“in der Taborstraße so etwas wie explosionsartige Zustimmung. Der spezielle Gag: Die Pita-Falafel kann am Salatbuffet mit Nuss-, Mango- oder Avocadohumus und Salat in jeder Variation überhäuft werden. Das Konzept scheint zu funktionieren: In den kommenden Wochen soll die zweite Falaferia in der Lerchenfelderstraße eröffnet werden.

Essen wie dieses findet in Wien Abnehmer. Und der Markt hat darauf schon reagiert. Wer kann, expandiert. So eröffnet am 8.November in Wien-Mitte mit dem Ra'mien Go der zweite Take-away-Ableger des Suppennudel-Asiaten mit seinem Stammlokal in der Gumpendorfer Straße. Auch bei Fresh Soup & Salat, die schon seit 2006 Wiener mit Suppen und Take-away-Currys ernähren, sucht Geschäftsführer Markus Fritz einen dritten Standort.

Von Deutschland her drängt die „Dean & David“ auf den österreichischen Markt. „Unser Ziel ist es, bis Sommer 2013 das erste Geschäft zu eröffnen“, sagt Geschäftsführer David Baumgartner.

Dass gesünderes Fast Food nicht automatisch ein Selbstläufer ist, beweisen die österreichischen Dependancen der kanadischen Restaurantkette „Freshii“. Bei der Eröffnung 2010 verkündete Geschäftsführer Andreas Kotal noch, er wolle in fünf Jahren 20 bis 30 Lokale aufgebaut haben. Nach kurzer Zeit musste sowohl der Standort in der SCS als auch ein weiterer im Donauzentrum geschlossen werden. Expansionen sind aber trotzdem geplant.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.11.2012)

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