Aufgedeckt

Schönes kommt auf den Tisch

Bitte zu Tisch, die schönsten Accessoires für jede Gelegenheit.

Keksprofilroller

Polnische Blumenfolklore, Norwegerpullover, Katzen oder Eiskristalle: Kekse werden heuer frühteiglich geprägt. Diese Keksprofilroller aus Buchenholz für Mürbteig oder ­Spekulatius sind um 16,50 Euro in der ersten Mehlgreißlerei Österreichs zu haben.

Heumühlgasse 3, 1040 Wien

(c) die Presse (Carolina Frank)

Servietten

Für immer: Ein Material für die Ewigkeit aus Zeiten, in denen es noch eine Aussteuer gab: Der hohe Preis von gutem Leinen relativiert sich da schnell. Diese Servietten werden im Mühlviertel aus Vintage-Leinen genäht, jeweils eine Kante bleibt bewusst unbearbeitet.

Viererset um 72 Euro, rawandorder.at

(c) Beigestellt

Teller

Ursprung. Der gelernte Österreicher denkt bei diesem Muster sofort an eines: das geflammte Gmundner-Dekor. Dieser Teller stammt von den Modedesignern Peter Pilotto und Christopher de Vos, der Halbperuaner ist – und angeblich soll das Muster peruanisch inspiriert sein . . . peterpilotto.com

(c) Beigestellt

Präsentierteller

Kühl. Damit jede Vorstadtwohnung einmal römische Villa spielen kann: Diese Präsentierteller und Untersetzer aus Beton und Terrazzo von Patrycja Domanska (in Kooperation ­
mit Tanja Lightfoot) sind derzeit im Pop-up-Shop Rienna zu ­haben.

Rienna#2, Schleifmühlgasse 3, 1040 Wien. rienna.at

(c) Dejan Ivkovic

Porzellanschalen

Bang! Man kann daraus auch Cola trinken. Eigentlich sind diese innen vergoldeten Porzellanschalen aber für Champagner gedacht. Mit Star Man, Glamour Girl, Marvellous Monkey und Rumble Rex sucht Sieger by Fürstenberg neue Zielgruppen.

Je 129 Euro, bei cuisinarum.at, Singerstr. 14, 1010 Wien.

(c) Beigestellt

Schüsseln mit Deckel-Teller

„Hanoi". Inspiriert ist dieses ungewöhnliche Set mit Nerdfaktor von den mit Stock über der Schulter getragenen Streetfoodkörben in Vietnams Hauptstadt Hanoi: Zwei Schüsseln mit Deckel-Teller aus einer Ton-Sand-Mischung samt Ledergurt. 127 Euro, bonceramics.com

(c) Beigestellt

Henkelbecher

Herbst. Die Form erinnert an klamme Finger und lauwarmen Morgenkakao am Pfadfinderfeuer. Campinghäferlartig, aber aus hitzebeständigem Borosilikatglas gefertigt sind diese Henkelbecher des dänischen Designlabels Hay, erhältlich in romantischen Herbstfarben.

Je 15 Euro, hayonlinewinkel.com

(c) Beigestellt

Donabe-Tontopf

Ton. Nicht nur für das Backrohr, sondern auch für den Gasherd geeignet ist dieser japanische Donabe-Tontopf – wenn man drei Dinge berücksichtigt: Er darf nicht leer über der Flamme stehen, muss außen trocken sein und langsam erhitzt werden.

183 Euro, Volta, Siebensterngasse 28, 1070 Wien.

(c) Beigestellt

Schüssel

Stimmungsvoll. Eine zart-verruchte Schüssel für Herbst- und Wintersalate mit dunkelroten Elementen, mit nussigen und süßen Einsprengseln, vielleicht warmen weißen oder orangen (Ziegenkäse, Kürbis) Draufgaben.

In Italien gefertigt, Durchmesser 21 Zentimeter, um 95 Euro auf artemest.com

(c) Beigestellt

Wassergläser

Detailreich. Bitte nicht erschlagen. Diese Wassergläser von Kurt Zalto werden wie im Biedermeier bemalt, Motive sind nicht nur diverses Insektengetier, sondern auch Schmetterlinge und Fische. Man sollte sie von Hand waschen.

Preis auf Anfrage, waldglashuette.at

(c) Benjamin Butschell

Thermoskanne

Isoliert. Man kann das Jahr in Thermoskannen- und Nicht-Thermoskannen-Saisonen gliedern. Erstere beginnt schön langsam wieder. (Obwohl Thermosflaschen auch stark unterschätzte Dienste beim Eiswürfeltransport leisten können). ­Diese hier kommen von Hay.

Auf Bestellung via wohnzeile4.at

(c) Beigestellt

Salzstein

Bei Tisch. Er sieht aus der Vogelperspektive wie ein überdimensioniertes Handy aus, dieser Salzstein. Darauf soll man auf dem Tisch allerlei Fisch oder Fleisch garen oder aber kühl halten. Vorsicht walten lassen heißt es beim Würzen: Der Salzstein tut, was sein Name nahelegt.

99 Euro, shop.aeg.at

(c) Beigestellt

Tortenständer

Präsentierteller. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm und die Walnuss nicht weit von diesem Tortenständer: Er wurde aus Walnussholz gedrechselt. Natürlich kann man darauf auch eine Himbeertopfentorte servieren, aber zum Einstandfeiern ziemt sich eine Walnusstorte.

190 Euro, artemest.com

(c) Beigestellt

Einblicke: Wem auch immer man von außen zusehen will, Flusskrebsen, Apfelstücken, Topfenknödeln, Rindszunge –
es sind neuartige Einblicke, die dieser Fünf-Liter-Topf aus ­Borosilikatglas ermöglicht. Das Glas hält Temperaturen von bis zu 300 Grad stand.

229 Euro, bei www.biber.com.

(c) biber

Kühl. Wer in Berlin in den vergangenen Jahren ein Lokal aufgemacht hat, hat gut daran getan, es etwa Chez Fräuleinwunder oder The Kneipe zu nennen. "The Becher" nennt sich nun dieses Keramiktrinkgefäß der Gin-Marke Monkey 47. Es fühlt sich besonders kühl an. Je 6,90 Euro, weisshaus.at

Monkey 47 gastiert übrigens von 17.-22. September mit einem Bar-Pop-up im Riesenrad in Wien.

Beigestellt

Kulturgut: Granicium, ein Granit-Keramik-Verbundmaterial, sowie eine wollene Wärmehaube sorgen dafür, dass die Temperatur in diesem Joghurtmacher so lang wie nötig gehalten wird. Aus Milch und ein wenig Naturjoghurt als Starter soll hierin Joghurt entstehen.

78 Euro, www.manufactum.at

(c) Manufactum

Kräutertrockner

Martialisch. Er erinnert an Marcel Duchamps ikonischen Flaschentrockner, an die Sockenkarusselle italienischer Marktfahrer und an Schlachtkammern: Dieser Kräutertrockner hat eine leicht martialische Ästhetik, sorgt aber für ­ordentlich Duft im Haus. Um 50 Euro bei www.biber.com

(c) biber

Keramik

Nordisch: Kopenhagener Vorreiterrestaurants haben bei ihnen Geschirr in Auftrag gegeben, das Designkaufhaus ­Illums Bolighus war bisher Anlaufstelle für Nachkaufwütige. Nun ist die Keramik vom Vater-Sohn-Gespann Aage and Kasper Würtz bei Song in Wien zu haben.

Praterstraße 11, 1020.

(c) Anders Schønnemann

Keramik

Gebrannt. Manchen Stücken ritzt sie mit Kieselsteinen ­feine Furchen ein, andere dürfen rundum seidenglatt bleiben: Barbara Wihanns Keramik gibt es in der Mondschein­-
gasse 2/2, 1070 Wien und auf www.keramik-wihann.at

(c) les karenine

Gmundner Keramik

Exakt. Die schönsten Stücke von Gmundner Keramik findet man auf Flohmärkten: die grünen Kringel oft so verträumt verwischt, wie sie heute nicht mehr produziert werden. Weitaus exakter geht es bei der verschlankten jungen Serie „Pur geflammt gelb“ zu.

shop.gmundner.at

(c) Beigestellt

Steinzeugkrug

Tischgenossen: „Xava“ hat es gern kühl: Der Steinzeugkrug, den das kleine Label Stillsegler in Deutschland von Hand ­drehen lässt, ist ein mehr als passabler Tischgenosse für ­sommerliche Tafelrunden. In sieben Farben erhältlich, 95 Euro.

Spiegelgasse 13, 1010 Wien. www.stillsegler.com

(c) Beigestellt

Junmai-Sake-Glas

Vollmundig: Ob bei Döllerer in Golling oder im Shiki in Wien: Langsam verbreitet sich Sake in österreichischen ­Restaurants. Riedel hat nun ein Junmai-Sake-Glas vor allem für reichhaltigen Sake auf den Markt gebracht (im Fachhandel). Eine große Auswahl an Sake bietet unchainedselections.at.

(c) Beigestellt

Set

Der sogenannte weiße Menüteller mit seinen Unterteilungen, wie es ihn etwa von Lilienporzellan gab, bevölkerte jahrzehntelang Wirtshäuser. Diese heutige Version stammt von der portugiesischen Designerin Sara de Camposa.

Dreierset, auf 30 Sets limitiert, 520 Euro, bonceramics.com

(c) Beigestellt

­Tiffany

Bei Tisch mit Audrey Hepburn: Seinen eigenen Film ­drehen kann man mit diesem Zweierset von Bechern im ­typischen Türkis der Nobeljuweliermarke: „Breakfast with ­Tiffany“. Die Becher werden aus Porzellan in der Optik von Papierbechern gefertigt.

Set um 120 Euro, www.tiffany.de

(c) Beigestellt

Weinmanschette

Rat mal! Kein klassischer Weinkühler, sondern ein fesches Utensil für Blindverkostungsratespielchen ist diese Weinmanschette. Sie stammt vom toskanischen Label Uashmama, das für seine Produkte aus beschichtetem, waschbarem Papier bekannt ist.

25 Euro, uashmama.com

(c) Beigestellt

Etagere

Indigo. Mit dieser höchst sommerlichen Etagere kann man sich auch als Nichtterrasseninhaber ein bisschen Terrassenbesitzerfeeling verschaffen – erinnert doch das ungewöhnliche Ikatmuster an sonnengewärmte Freiluftpölster.

Etagere „Indigo“, 46 Euro, bei Haas & Haas. www.haas-haas.at

(c) Beigestellt

Teeset

Symbolik. Anlässlich der Kirschblüte in Japan hat das Teehaus Demmer dieses Service herausgebracht, mit einem ­Dekor aus Blüten und einem weiteren wichtigen Symbol, dem Karpfen. Entworfen wurde es vom Designduo Polka.

Kanne mit zwei Bechern um 49,90 €, „Tea for One“-Set um 39,90 €. www.tee.at

(c) Beigestellt

Ziegelarbeit

Ein Butterschieber als Beruf für Kaufruf-Porzellanfiguren ist nicht überliefert. Diese Funktion übernimmt heute eine Edelstahlbox in Butterziegelformat samt Schieber. Mit dessen Hilfe befördert man das köstliche Fett ohne Fettfinger und kann hauchdünne Scheiben abschneiden. 60 Euro, biber.com

Beigestellt

Slow Coffee

Kaffee mit Durchblick: Diese Glaskanne samt Becher, der als Messbecher wie auch als Siebhalter fungieren kann, erlaubt das Beobachten der Filterkaffeezubereitung.
52 Euro, www.magazin.com

Beigestellt

Haben wollen: Eine Teekanne, die man angesichts des Preises von 560 Euro schon wirklich haben wollen muss: Sie stammt vom koreanischen Keramikkünstler Kiho Kang, dessen Werke in zahlreichen Museen und Sammlungen stehen. Erhältlich beim überaus besuchenswerten Keramik-Onlineshop bonceramics.com

Beigestellt

Retro-ton

Wenn das dänische Designlabel Hay, gegründet 2002, etwas anpackt, kommt etwas Gutes heraus. Diese kleine Karaffen/Glas-Kollektion, eine Kooperation mit COS, gab es bisher in farblosem Glas, nun ist sie auch im Retro-Rauchglaston zu haben. www.cosstores.com

Beigestellt

Tischmörser

Gut gegen Wut: Wer keinen Pfeffer zur Hand hat, kann damit in Gedanken auch etwaige Feinde zwischen den Handflächen zermalmen. Dieser kleine Tischmörser ist in verschiedenen Steinarten zu haben.

Tischmörser von Hem, 111,20 Euro, www.hem.com

(c) Erik Lefvander

Kaffeemühle

Von der klassischen Bialetti soll die Form dieser Kaffeemühle aus teflon- und messingbeschichtetem Edelstahl inspiriert sein. Der untere Teil fungiert gleichzeitig als Aufbewahrungsdose. Das italienische Designduo Daniel Debiasi und Federico Sandri hat die Mühle für Stelton entworfen.

Kaffeemühle „Collar“ von Stelton, 85 Euro, bei Cuisinarum.

(c) Beigestellt

Nudelschüssel

Was auf manchen Foodblogs als italienische Pasta verkauft wird, lässt einer typischen Mamma die Grausbirnen aufsteigen: Nackte Spaghetti, armselig bedeckt von einem mittig platzierten Fleckerl Sauce. No! Spaghetti und Sauce gehören vehement durchgemischt wie koreanisches Bulgogi. Und etwa in dieser Spaghettischüssel aus Keramik zu Tisch gebracht.

Spaghettiservierschüssel von Biber, 129 Euro, www.biber.com

Beigestellt

Teebecher

Die eine symbolisiert den Abend, das Verschwinden des Tageslichts, die andere den Morgen, wenn es allmählich hell wird: Poetische Teebecher wie diese fertigt das japanische Label Kihara, in Arita beheimatet, das seit 400 Jahren für seine Porzellankunst bekannt ist.

Kihara Sun Cup Morning und Kihara Sun Cup Evening sind um je 36 Euro bei loveitall.shop erhältlich

Beigestellt

Bambuslöffel

Ob aus akustischen Gründen (Metallbesteck auf Tonglasuren kann richtig böse klingen), aus haptischen oder optischen: Holzlöffel passen bestens zum Trend der rauen, maßgeschneiderten Keramik. Diese hier sind aus Bambus gefertigt.

Bambuslöffel von Nicolas Vahé, zwölf Stück um zehn Euro, Salon Hochstetter, Herrenstraße 27, 4020 Linz, salon-hochstetter.at

(c) Beigestellt

Schürze

Hauptsächlich geht es beim italienischen Unternehmen Society Limonta, das neuerdings eine Wiener Filiale hat, um Bett-, Bad- und Tischwäsche. Aber auch Schürzenjäger(innen) werden fündig. Bei diesem Modell lässt sich ein buntes Geschirrtuch befestigen.

Schürze von Society Limonta, Lerchenfelder Straße 15, 1070 Wien.

(c) Society Limonta

„W1 Becher“

Man findet sie in immer mehr Privathaushalten: die hauchdünnen, ganz zart knautschbaren Zalto-Weingläser, die Wein so wunderbar schwingen lassen. Die Wassergläser – glatt oder in sich leicht gedreht zu haben – sind auf den Lippen kaum spürbar. Zaubergläser!

„W1 Becher“, je 21,40 Euro, etwa bei Barolista, Alliiertenstraße 12, 1020 Wien, www.barolista.at

(c) Beigestellt

Maxi-Vorratsdose

Kekse stapeln: Rechtzeitig zur Backsaison ist die Maxi-Version der mittlerweile ikonischen Vorratsdosen der Serie „Kitchenmanagement“ von Riess Emaille (Design: Dottings) auf den Markt gekommen. Derzeit nur in Weiß erhältlich, fassen die Dosen 2250 ml, die bisher größten schafften 1390 ml.

Maxi-Vorratsdose von Riess Emaille, etwa bei Cuisinarum.

(c) Beigestellt

Entenpresse

Ein neues altes Statussymbol für Toplokale, auf Instagram gern inszeniert: die Entenpresse. Ursprünglich presste sie Karkassen von erstickten Enten (das Blut musste erhalten bleiben) zu Saucen, neuerdings dürfen es auch Langustenköpfe oder Ananas sein.

Entenpresse, verchromt, 3470 Euro, bei Zum Kochen, Theodor-Körner-Straße 37, 8010 Graz.

(c) Beigestellt

Schöpflöffel

Ein Stehaufmännchen aus Japan ist dieser ausbalancierte und unten abgeflachte Schöpflöffel. Zusätzlich gibt es einen kleinen Unterteller in derselben Farbe, auf diesem kann man den Löffel aus einem Glasfaserverbundstoff platzsparend (siehe die Platzverhältnisse in japanischen Küchen) abstellen. Erhältlich in Rot, Schwarz und Weiß.

Schöpflöffel „Tate Otama“, 21,90 Euro, www.shushu-online.de

(c) Beigestellt

Kräutertopf

Unter dem Schlagwort „Self Watering System“ findet man auf zahlreichen DIY-Blogs Anleitungen, wie man Pflanzen mittels einer saugfähigen Schnur über einen längeren Zeitraum mit Wasser versorgen kann. Dieser Kräutertopf des türkischen Glaslabels Nude sorgt für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt.

Kräutertopf Roots, 60 Euro, nudeglass.com

(c) Beigestellt

Art&Antique

Nicht nur Gemälde von Alfons Walde oder Zeichnungen von Egon Schiele zeigt die Messe Art&Antique in der Wiener Hofburg. Man kann hier auch Wörter kennenlernen, etwa Karaffindel: Damit wird ein Tischgestell für Essig und Öl bezeichnet, anderswo als Menage bekannt.

Art&Antique, Wiener Hofburg, 4.–12. 11., www.artantique-hofburg.at

(c) Foto FAYER

Minibräter

Jemanden schmoren lassen, sich partout nicht melden und sich dafür mit diesem einen halben Liter fassenden Minischmortopf aus Gusseisen ein Dinner for One machen: eine Lammhaxe mit Quitten und Ras el Hanout etwa oder ein Rindsragout mit Dörrzwetschken und Rotwein. Der Deckel kann, wenn nicht gerade brennheiß, auch als Unterteller fungieren.

Minibräter aus Gusseisen um 68 Euro, skeppshult-onlineshop.de

(c) Beigestellt

Messerbänkchen

Mit 11 cm Länge ist dieses Geweih eine wahre Miniaturausgabe seines Originals. Es wird in der Porzellanmanufaktur Nymphenburg gefertigt, aus weißem, naturgemäß zart-rauem Biskuitporzellan. Zum Einsatz kommt es als Messerbänkchen, wohl eher auf eleganten denn auf rustikalen Tafeln. Messerbänkchen sind mittlerweile eine fast verschwundene Tischkultur-Rarität und gehören gleichsam unter Naturschutz.

Messerbänkchen „Geweih“ aus Biskuit­porzellan, von Nymphenburg, je 115 Euro, www.nymphenburg.com/de

(c) Beigestellt

Patent-Sparschäler

Es gibt selbst beim Karottenschälen noch Erweckungserlebnisse. Dieser Sparschäler ohne Griff wird vom Schweizer Taschenmesserproduzenten Victorinox gefertigt und macht alles anders. Er liegt federleicht in der Hand, hebt allerfeinste Hobel ab und schiebt diese auch gleich in Schälrichtung beiseite.

Patent-Sparschäler von Victorinox, 13 Euro etwa bei manufactum.at

(c) Beigestellt

Bunny Bento

Bunny Bento könnte man diesen Aufbewahrungsbeutel, z. B. für Brot, nennen. Designt von Ready Made für Goodgoods, hergestellt aus Mühlviertler Leinen in der Werkstatt des Österreichischen Hilfswerks für Taubblinde. Zu kaufen online oder im Pop-up-Shop von buysocial.design: bis 8.10., Festivalzentrale im Blauen Haus, Europapl. 1, 1150 Wien.

(c) Beigestellt

„Wiener Melange“.

Das Wasserglas als Hut trägt der Becher des Sets ­„Wiener Melange“, das vom ­Designerduo Lucy.D für ­Augarten ­entworfen wurde. Der Deckel kann auch als Untertasse oder Beilagenteller genützt werden. Die Gläser, in drei Pastelltönen zu haben, kommen von ­Lobmeyr.

„Wiener Melange“, 98 Euro, bei Augarten, Spiegelg. 3, 1010 Wien.

(c) Beigestellt

Nitsch-Edition.

Von einem echten Nitsch essen: Die Edition Kunstagentur ermöglicht das mit dieser auf hundert Stück limitierten Original-Edition. Der Teller stammt aus der Porzellanmanufaktur feinedinge, die Zeichnung hat Hermann Nitsch eigens für die Edition geschaffen.

Stempelsigniert, nummeriert, 125 Euro, Bestellungen: office@editionkunstagentur.com

(c) Beigestellt

Grey & White,

Iris Roth ist nicht nur Keramikerin und Innenarchitektin, sondern hat auch ein Kunstgeschichte-Diplom. Die Stücke der in Mailand lebenden Gestalterin bestechen durch ihre stets gedeckten Naturfarben und ihre schlichten Formen.

Grey & White Earth Collection von Iris Roth, irisroth.com

(c) Beigestellt

Facettengläser.

Ein Neuling in der erst jüngst überarbeiteten Rex-Glas-Kollektion ist dieses flache Facettenglas mit 290 ml Fassungsvermögen. Mögen sie nicht nur zum Servieren von Quinoa-Avocado-Cashew-Salaten und veganem Schokomousse genutzt werden, sondern, wie ursprünglich gedacht, zum Einkochen: von Wildfrüchten, Apfelmus, Sugo, Rillettes...

Facettengläser von Rex, Sechser-Karton 8,50 Euro, www.muellerglas.at

(c) Beigestellt

Herrengedeck.

Hierzulande wenig bekannt ist die deutsche Tradition des Herrengedecks, meist ein Pils und ein Korn. Der Bildhauer Tobias Rehberger hat sich des Themas für die Porzellanmanufaktur Nymphenburg angenommen und eine edle Version aus schwarzem Biskuitporzellan entworfen.

Herrengedeck von Nymphenburg, erhältlich in den Münchner Flagshipstores.

(c) Beigestellt

Schalen.

Ein halbgeheimes Schmuckkästchen am Ende der Wiener Taborstraße: Romana Widder-Lunzers Werkstatt-Geschäfts-Hybrid im zweiten Hinterhof. Die Keramikerin, quasi im Nebenberuf frühaufstehende Biberfotografin, hat ihre fast ausnahmslos schnörkellosen Schalen, Becher und Teller hier in Reih und Glied geschlichtet. Ansonsten verkauft sie nur auf Märkten. Zu sehen waren ihre Stücke schon in Kochbüchern und Magazinen. Angesichts der Preispickerl, die auf der Unterseite der mit Pflanzenasche glasierten Stücke kleben, kann man sich nur die Augen reiben, so freundlich wird kalkuliert. Besuch auf Voranmeldung.

Schalen von Romana Widder-Lunzer, im Bild 12–35 Euro. widder-lunzer.at

(c) Beigestellt

Eierbecher.

Eierschädel ist nicht gerade das netteste Wort der deutschen Sprache. Ist Eierkopf besser? Diese Holzfiguren von Lucie Kaas, die auch schon Marilyn Monroe oder Frida Kahlo als Holzpüppchen lancierte, tragen den hoffentlich wachsweichen Dotter jedenfalls mit Stolz.

Eierbecher von Lucie Kaas, je 15 Euro, www.design3000.de

(c) Beigestellt

Bierglas „Josepha“.

Dieses mundgeblasene Krügerl schummelt: Gestatten, Josepha, meines Zeichens Bierkrügerl, sagt es zuvorkommend, fasst aber nur 0,33 Liter. Was den Proportionen freilich gut tut, denn das Halblitermaß macht es Designern genauso schwer wie der Anzug in XXXL.

Bierglas „Josepha“, von Stillsegler, 38 Euro, etwa Spiegelgasse 13, 1010 Wien, oder stillsegler.com

(c) Beigestellt

Getreidemühle.

Unlängst haben wir im Gourmet-Special vom unterschätzten Geschmack von Mehl erzählt, unter anderem von frischgemahlenem. Mühlen für den Hausgebrauch bietet die Firma Komo. Eine dieser Mühlen verlosen wir am 16. 6. auf facebook.com/DiePresseSchaufenster. Folgen Sie uns doch!

Getreidemühle Fidibus 21, 251 Euro, www.bio-store.at

(c) Beigestellt

Einkaufsnetz.

Die Firma Filt erzeugte in der Normandie früher nur Fischernetze. Weil aber auch Baguettes und Käselaibe ein guter Fang sein können, produziert man heute diese Einkaufsnetze aus Biobaumwolle. Schlechte Lebensmittel sollte man damit nicht kaufen – man legt alles offen.

Einkaufsnetz, 14 Euro, Kolingasse 3, 1090 Wien oder alexandrapalla.at/shop

(c) Beigestellt

Kristallglaskollektion „Fluted“.

Whisky für one für Männer mit geschliffenen Manieren: Dieses Set von Richard Brendon enthält neben einem Glas auch ein Wasserkännchen, eine Eiswürfelschale und einen kleinen Dekanter. Gefertigt in Böhmen.

Kristallglaskollektion „Fluted“ von Richard Brendon, bei Stamm, Petersplatz 8, 1010 Wien.

(c) Beigestellt

Picknickdecke.

Die Schere zwischen Kann und Ist erweist sich beim Picknick als groß. Statt prächtiger Cupcakes und Minisandwiches heißt es in Wirklichkeit gern eine stachelige Wiese, eine ­räudige Decke, Mozzarella aus dem Packerl und warmer Sprudel. Diesem improvisierten Charakter entspricht diese leichte Knitterdecke.

Picknickdecke, Manufactum Magazin.

(c) Beigestellt

Ginbecher.

Arik Levy, Piero Lissoni oder Patricia Urquiola sind nur drei der Designer, mit denen Ritzenhoff für seine Jubiläumskollektion zusammenarbeitet. „The next 25 years“ ist das Motto. „Next Champus“ oder „Next Milk“ etwa heißen die Produktgruppen, hier: ein Ginbecher von Pauline Deltour.

Ginbecher, Chrom, 24,50 Euro, etwa bei Haardt & Krüger.

(c) beigestellt

Japanisches Pflanzmesser.

Wenn der deutsche Schriftsteller Martin Mosebach seine Personenbeschreibungen mit ausführlichen Schilderungen von boboesken „Ausrüstungsgegenständen“ ergänzt (wie im Roman „Was davor geschah“), meint er wohl, ohne es auszusprechen, fancy Spezialwerkzeuge von Manufactum wie dieses japanische Gartenmesser. Und auch wenn eine Figur Martin Suters, dieses Autors mit Hang zum gar so expliziten Ausstaffieren, ein Werkzeug zum Pflanzensetzen brauchte, wäre es zweifellos genau dieses.

Japanisches Pflanzmesser, 29,50  Euro bei www.manufactum.at

(c) Beigestellt

Service.

„Die fließenden Linien darf ich mit dem Dekor nicht zerstören“, sagt Designer Alfredo Häberli über seine Arbeit am schon bestehenden Service „Fluen“. Das Dekor „Shifting Colors“ erinnert an Diagramme aus der Mengenlehre mit ihren sich überlagernden Flächen.

Service „Fluen Shifting Colors“ von Fürstenberg, ab Mai im Handel, etwa bei Stamm.

(c) Beigestellt

Hasenhäferl von Joanna Ham.

Die täglichen Abenteuer eines Hasen sind Thema der Illustratorin Joanna Ham. Die Häferlserie „Rabbits“ erzählt mit scherenschnittartigen Bildern von seinen Yogastunden und Weinverkostungen, zeigt ihn beim Tapezieren, Schispringen, Tauchen oder Arbeiten am Schreibtisch.


Hasenhäferl von Joanna Ham, je 24 Euro, bei Stamm. stamm.at