Die Vorkocherin: Kokos-Beef-Curry

Dieses aromatische Curry macht im Sommer zwar die Küche zur Sauna, das ist es aber wert.

Christina Lechner

Rind hat es erst vor Kurzem zum ersten Mal auf meinen Herd geschafft. Und das erste wäre fast auch das letzte Mal geblieben. Denn nach 20 Minuten war es zäh und hatte einen schlechten Nachgeschmack. Wie fast immer hatte ich das Rezept nicht richtig durchgelesen, sondern mich nur halbwegs an den Zutaten orientiert.

Eine Stunde köcheln lassen stand dann im Rezept Schwarz auf Weiß. An diesem Tag hatte es in meiner Küche auch ohne Gasherd und Dampf an die 30 Grad. Das Positive daran: Das Curry kann die Stunde alleine vor sich hinköcheln, viel umrühren muss man nicht. Und die Hitze zahlt sich für das Ergebnis wirklich aus. Man merke also trotzdem für die Zukunft: Rezepte genauer lesen und Gerichte und sommerliche Temperaturen besser aufeinander abstimmen.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 große Zwiebel
  • 1-2 Frühlingszwiebel
  • 4-6 Knoblauchzehen
  • Öl zum Anbraten
  • 500 gr. Rindfleisch
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1/2- 3/4 Dose Kokosmilch
  • Schuss Zitronensaft
  • 4 Kartoffeln
  • 1 TL Chilipulver
  • 2 TL Currypulver
  • 2 TL Paprikapulver
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch fein schneiden und in etwas Öl andünsten. Rindfleisch in Streifen schneiden und zugeben, mit der Dose Tomaten ablöschen und gewürfelte Kartoffeln zugeben. Ein paar Minuten aufkochen lassen und dann Kokosmilch und Gewürze zugeben. Auf schwacher Flamme 50 bis 60 Minuten köcheln lassen und mit Reis servieren.

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