Erntefieber: Das "Schaufenster"-Feld

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Paprika und Riess Email

Hundert Stilpunkte geben wir uns selbst für diese grün-violetten Paprikaschoten in der Sarah-Wiener-Auflaufform von Riess Email.

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There's nothing like a free lunch? Dieser Salat aus selbstgeernteten sieben Sorten Tomaten und Verveine verschiebt die Bedeutung dieses Spruchs etwas...

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Kleines Grün

Das "Schaufenster" hat auch heuer wieder ein Erntefeld am Wiener Augarten, das wir in Kooperation mit den Österreichischen Bundesgärten bepflanzen und beernten. Einer der ersten Wege des Neogärtnerdaseins führte zum Pop-up-Shop der Arche Noah, jener Initiative, die gelbe Raritätenparadeiser ebenso züchtet wie Tomatillo oder ungewöhnliche Kräuter. 

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Kräuter und Co

Neben diversen Gemüsepflanzen wie Melanzani oder Tomatillo wurden auch Töpfe mit Koriander (Erkenntnis nach wenigen Tagen: Taugt nicht fürs Einsetzen in der freien Wildbahn), Salbei (hält sich tapfer bei Hitze) oder Verbene (treibt originell aus) Richtung zweiten Bezirk getragen.

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Setzlinge

Die winzigen Setzlinge, zum Beispiel Salat, Petersilie oder Knollensellerie, haben in der Zwischenzeit schon ordentlich an Gewicht zugelegt. Und man entdeckt im Gärtnerdasein neue Hoffnungen in sich: jene nach täglichem Kurzregen. Schließlich ist das Schleppen der Gießkannen von der Wasserstelle, die die Bundesgärten am Augarten eingerichtet haben, keine rasend unterhaltsame Tätigkeit.

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Japanisches Pflanzmesser von Manufactum

Parallel hielten wir Ausschau nach formschönen Utensilien, die beim Einsetzen, Unkrautjäten und Ernten nützlich sein könnten. Etwa dieses japanische Pflanzmesser von Manufactum, das Schöngeister mit einem Faible für seltene Gebrauchsgegenstände bestimmt anzieht.

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Erste Ernte

Allererste Ernte: Junger Salat. Ein Häuptel durfte noch wochenlang weiterwachsen - merke: keine gute Idee -, ihn erkor eine Armee von Ohrenschlüpfer zum Truppenübungsplatz. 

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Schaufel von Garden Glory

Wer nicht auf Barbie-Gartenwerkzeug wie dieses goldfarbene Stechlöffelchen von Garden Glory zurückgreifen will, kann auch versuchen, mit einem Esslöffel zu graben, um Paradeiserpflanzen nachzusetzen. Wirklich professionell ist beides nicht. Aber auf einem Selbsterntefeld ist ohnehin alles nur trial and error. Und Profiwerkzeug allein garantiert noch keinen Ernteerfolg.

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Radieschen-Zeitspanne

Kurz ist die Radieschen-Saison, und es kann sein, dass nach zwei Tagen nach dem letzten Nachsehen die Hälfte der Radieschen schon verholzt ist (wenn sie nicht von ominösem Getier angebissen wurden). Wir mussten uns vom Gärtner-Gott heuer also sagen lassen: Ich habe leider keinen Radieschen-Spinat für dich. Was äußerst schade ist, eignet sich dieser doch besonders für georgische Grünzeug-Walnuss-Bällchen mit Bockshornklee und Granatapfelkernen.

(Geschirr: Feine Dinge)

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Gießkannen von Garden Glory

Regentropfen sind wertvoll. Vielleicht will uns diese Gießkannen-Kollektion in Brillantenform genau das sagen. Auf dem Selbsterntefeld der Österreichischen Bundesgärten warten freilich bodenständigere Gießkannen auf starke Arme.

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Zucchiniblüten gehören zu den schönsten Gartenhervorbringungen überhaupt. Man sollte sie eigentlich mit Ricotta und geriebenem Parmesam oder ähnlichem füllen, die kleine Zucchini auffächern und die hübschen Dinge sanft in Butter braten. Stattdessen schaut man sie, geblendet von ihrer Schönheit, so lange an, bis sie verwelkt sind. Wieder etwas gelernt.

(Geschirr: Petra Lindenbauer)

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Gummistiefel von Valentino

Manche gehen barfuß aufs Feld, manche in alten Sportschuhen, wir indes denken uns in diesen punkinspirierten Gummistiefeln von Valentino hin. 

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Und während wir warten, dass die winzigen gelben Paradeiser reif sind, essen wir den Salat pur, nur mit Kürbiskernöl und Apfelbalsamico mariniert. Und stellen fest: Die Blätter selbst strotzen vor Geschmack und Biss.

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Wunderschöner Überraschungsgast direkt am Pflock, der die einzelnen Felder trennt: eine Jungfer im Grünen. Sie regt an, statt der gar so unkooperativen Kräuter wie Koriander lieber diverse Blumensamen auszusäen. Um im Frühherbst weitere Überraschungsgäste pflücken zu können. 

Kommentar zu Artikel:

Urbanes Erdreich: Ernten am Augarten

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