Avocado: Der Abstieg einer Superfrucht

Vom vergötterten Superfood zum Bösewicht schlechthin: Die Avocado ist dabei, ihren guten Ruf zu verlieren. Der Druck auf den Handel steigt. Was heißt das für die Konsumenten?

In den Anbauländern hat es Rekordernten gegeben.
In den Anbauländern hat es Rekordernten gegeben.
In den Anbauländern hat es Rekordernten gegeben. – David de la Paz Xinhua/Eyevine/picturedesk.com

Wenn es ums Essen geht, können Menschen mitunter recht emotional werden. Das bekam jüngst Meghan Markle zu spüren, auch bekannt als Herzogin von Sussex. Sie servierte einem Freund aus präroyaler Zeit Avocadotoast zum Tee, das Posting auf Instagram verbreitete sich viral. Und prompt unkte die Klatschpresse: Meghans bevorzugter Snack befeuere Menschenrechtsverletzungen, Dürre und Mord, titelte die „Daily Mail“. Harte Worte, mit denen die Boulevardzeitung aber nicht alleine ist. In sehr abgeschwächter Form sagen Umweltschützer das Gleiche. Die Avocado, die es seit den Nullerjahren vom Nischenprodukt in die Mitte der Gesellschaft geschafft hat, ist ordentlich in Verruf geraten. Sie ist auf dem Weg, vom geliebten Superfood der Hipster zum Bösewicht schlechthin zu werden.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.02.2019)

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