Brotkultur: Das Festival Kruste & Krume

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Großer Andrang

Auf Social Media kursierten anlässlich der bisherigen Ausgaben des Brotfestivals Kruste & Krume nicht nur Fotos von Laiben, Kipferln und Mehlpackerln, sondern auch Fotos von Warteschlangen: Die Wiener haben Feuer gefangen. Daran ist vor allem Brotkultur-Enthusiastin und Buchautorin Barbara van Melle schuld, die in ihrer Mehlgreißlerei in der Hofmühlgasse seit einigen Monaten auch diverse Utensilien sowie Bäckermehle in Haushaltsmengen anbietet.

(c) Lukas LORENZ
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Handwerk

Das Programm des eintägigen Kruste & Krume in der Wiener Marx Halle ist vielfältig: Der Bäckermarkt bietet zahlreiche Brote und Gebäck – alles unter der Prämisse handwerklich hergestellt, nach überlieferten Rezepten und mit regionalen Rohstoffen. Anders gesagt: No bullshit.

Neu sind die so genannten Brotländereien: Bäcker kommen in Begleitung "ihrer" Getreidebauern und Müller. So kann man das Thema Brot vom Korn bis zum Bissen erleben.

(c) Lukas LORENZ
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Kinderbacken

Mit dem Brotfieber anstecken soll man sich, wenn es nach den Veranstaltern geht, schon in jungen Jahren: Im Rahmen des Kinderbackprogramms lernen schon die Kleinsten, wie sich Teig anfühlen sollte, warum es beim Formen Mehl braucht und wie frisch gebackenes, ehrliches Brot duftet. Und wie es - nach einer gewissen Abkühlzeit - schmeckt.

(c) Lukas LORENZ
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Zusehen

Die Backwerkstatt wiederum lädt dazu ein, die schlafwandlerisch sicheren Handgriffe der Profis zu beobachten und sich für das eigene Werken einiges abzuschauen: Wie entsteht eine Handsemmel, wie rollt man ein Salzstangerl richtig, und wie flechtet man Striezel oder Briocheknöpfe?

(c) Lukas LORENZ
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Sauerteigbörse

Eine originelle Idee für Hobbybäcker ist die Sauerteigbörse: Hier kann man die eigenen, im Idealfall liebevoll großgezogenen Kulturen gegen andere tauschen. Noch lustiger wird es, wenn die Austauschteigkinder schon Namen tragen. Emil gegen Fanny, Hugo gegen Wilhelmine.

(c) Lukas LORENZ
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Mehlgreißlerei

Das Kruste & Krume findet am 23. März in der Marx Halle statt, 9-19 Uhr. Onlinetickets 8 Euro, Tageskassatickets 10 Euro. 

Wer sich vorher oder nachher mit Backutensilien eindecken will, notiere sich die Adresse Hofmühlgasse 3, 1040 Wien, hier ist die Mehlgreißlerei zu finden.

(c) LUKAS LORENZ
Kommentar zu Artikel:

Eine Stadt sieht Brot

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