Mit der U-Bahn zum Brombeeren pflücken

Stadtgärtner Martin Freimüller hat die Brombeersaison im Wiener Donaufeld eröffnet. Wer möchte, kann auch selbst ernten – an einem der letzten unbebauten Flecken der Stadt.

Martin Freimüller kultiviert in Wien Floridsdorf auf 7000 Quadratmetern Brombeeren und macht daraus u. a. Marmeladen, Sirup und Likör.
Martin Freimüller kultiviert in Wien Floridsdorf auf 7000 Quadratmetern Brombeeren und macht daraus u. a. Marmeladen, Sirup und Likör.
Martin Freimüller kultiviert in Wien Floridsdorf auf 7000 Quadratmetern Brombeeren und macht daraus u. a. Marmeladen, Sirup und Likör. – (c) Die Presse (Clemens Fabry)

Er ist einer der letzten seiner Art – zumindest im Donaufeld – und dieser Tage in seinem Element. Stadtgärtner Martin Freimüller hat vor ein paar Tagen die Brombeersaison eröffnet. (Aufmerksamen Lesern ist er auf diesen Seiten schon im Winter untergekommen, immerhin baut er da den beinahe in Vergessenheit geratenen Knollenziest an.) Mitten im Donaufeld, An der Schanze 23, wo sich neue Wohnblöcke an Baukräne reihen und nur noch vereinzelt ein paar Felder und Glashäuser übrig geblieben sind, bewirtschaftet Freimüller rund 7000 Quadratmeter mit Brombeeren. Daneben hat er einen kleineren Teil an befreundete Hobbygärtner verpachtet, die hier ihr Gemüse anbauen. Und hier befindet sich auch der Knollenziest, der dieser Tage ähnlich wie Pfefferminze wuchert, um im Winter wieder geerntet zu werden.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.07.2019)

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