Mozzarella im Test: Hoher Fettgehalt, starke Keimbelastung

Konsumentenschützer testeten 22 Mozzarellaprodukte. Bei der Verkostung wurden sechs Produkte als sauer empfunden. Ein Käse hatte gar einen fischigen Geschmack.

Wie fischig sollte Mozzarella  schmecken?
Wie fischig sollte Mozzarella  schmecken?
Wie fischig sollte Mozzarella schmecken? – Getty Images

Angerichtet mit Paradeisern und Basilikum zählt der Mozzarella zu den beliebten Sommergerichten. Doch so leicht, wie oft geglaubt, ist der Käse aber nicht. Wegen des hohen Fettgehalts kommen 125 Gramm auf 300 bis 350 Kalorien. Und: Die Keimbelastung ist durchaus erheblich, wie Konsumentenschützer nun herausfanden. Ihr Fazit: Mozzarella ist keine leicht verdauliche Speise.

Dazu wurden von den Testern des Verbraucherschutzmagazins "Konsument" 22 Mozzarellaprodukte untersucht. Drei wurden aus Büffelmilch und 19 aus Kuhmilch - davon drei fettreduziert - gefertigt. Nur acht, darunter vor allem die fettreduzierten Varianten, schnitten mit "Sehr gut" ab. Drei Produkte waren "durchschnittlich", zwei "weniger zufriedenstellend" und satte neun "nicht zufriedenstellend".

Hefig-fischiger Geschmack

Der Hauptgrund für die schlechten Bewertungen liegt in der stark erhöhten Keimzahlen der betreffenden Produkte beim Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums. Bei der zweiten Verkostung am Ende der Lagerzeit wurden sechs Produkte als sauer, gärig oder hefig empfunden. Ein Produkt fiel sogar mit hefig-fischigem Geschmack auf. Riecht der Käse unangenehm sauer, schmeckt er bitter, "dann weg damit", riet "Konsument".

Sieger der Expertentests war der Mozzarella von Schärdinger. Bei der Laienverkostung kam Galbani Kuhmilchmozzarella auf den ersten Platz, DeSpar Mozzarella grande auf den zweiten Platz.

(APA)

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