Aufgedeckt: Schönes kommt auf den Tisch

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Kulturgut: Granicium, ein Granit-Keramik-Verbundmaterial, sowie eine wollene Wärmehaube sorgen dafür, dass die Temperatur in diesem Joghurtmacher so lang wie nötig gehalten wird. Aus Milch und ein wenig Naturjoghurt als Starter soll hierin Joghurt entstehen.

78 Euro, www.manufactum.at

(c) Manufactum
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Kräutertrockner

Martialisch. Er erinnert an Marcel Duchamps ikonischen Flaschentrockner, an die Sockenkarusselle italienischer Marktfahrer und an Schlachtkammern: Dieser Kräutertrockner hat eine leicht martialische Ästhetik, sorgt aber für ­ordentlich Duft im Haus. Um 50 Euro bei www.biber.com

(c) biber
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Keramik

Nordisch: Kopenhagener Vorreiterrestaurants haben bei ihnen Geschirr in Auftrag gegeben, das Designkaufhaus ­Illums Bolighus war bisher Anlaufstelle für Nachkaufwütige. Nun ist die Keramik vom Vater-Sohn-Gespann Aage and Kasper Würtz bei Song in Wien zu haben.

Praterstraße 11, 1020.

(c) Anders Schønnemann
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Keramik

Gebrannt. Manchen Stücken ritzt sie mit Kieselsteinen ­feine Furchen ein, andere dürfen rundum seidenglatt bleiben: Barbara Wihanns Keramik gibt es in der Mondschein­-
gasse 2/2, 1070 Wien und auf www.keramik-wihann.at

(c) les karenine
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Gmundner Keramik

Exakt. Die schönsten Stücke von Gmundner Keramik findet man auf Flohmärkten: die grünen Kringel oft so verträumt verwischt, wie sie heute nicht mehr produziert werden. Weitaus exakter geht es bei der verschlankten jungen Serie „Pur geflammt gelb“ zu.

shop.gmundner.at

(c) Beigestellt
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Steinzeugkrug

Tischgenossen: „Xava“ hat es gern kühl: Der Steinzeugkrug, den das kleine Label Stillsegler in Deutschland von Hand ­drehen lässt, ist ein mehr als passabler Tischgenosse für ­sommerliche Tafelrunden. In sieben Farben erhältlich, 95 Euro.

Spiegelgasse 13, 1010 Wien. www.stillsegler.com

(c) Beigestellt
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Junmai-Sake-Glas

Vollmundig: Ob bei Döllerer in Golling oder im Shiki in Wien: Langsam verbreitet sich Sake in österreichischen ­Restaurants. Riedel hat nun ein Junmai-Sake-Glas vor allem für reichhaltigen Sake auf den Markt gebracht (im Fachhandel). Eine große Auswahl an Sake bietet unchainedselections.at.

(c) Beigestellt
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Set

Der sogenannte weiße Menüteller mit seinen Unterteilungen, wie es ihn etwa von Lilienporzellan gab, bevölkerte jahrzehntelang Wirtshäuser. Diese heutige Version stammt von der portugiesischen Designerin Sara de Camposa.

Dreierset, auf 30 Sets limitiert, 520 Euro, bonceramics.com

(c) Beigestellt
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­Tiffany

Bei Tisch mit Audrey Hepburn: Seinen eigenen Film ­drehen kann man mit diesem Zweierset von Bechern im ­typischen Türkis der Nobeljuweliermarke: „Breakfast with ­Tiffany“. Die Becher werden aus Porzellan in der Optik von Papierbechern gefertigt.

Set um 120 Euro, www.tiffany.de

(c) Beigestellt
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Weinmanschette

Rat mal! Kein klassischer Weinkühler, sondern ein fesches Utensil für Blindverkostungsratespielchen ist diese Weinmanschette. Sie stammt vom toskanischen Label Uashmama, das für seine Produkte aus beschichtetem, waschbarem Papier bekannt ist.

25 Euro, uashmama.com

(c) Beigestellt
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Etagere

Indigo. Mit dieser höchst sommerlichen Etagere kann man sich auch als Nichtterrasseninhaber ein bisschen Terrassenbesitzerfeeling verschaffen – erinnert doch das ungewöhnliche Ikatmuster an sonnengewärmte Freiluftpölster.

Etagere „Indigo“, 46 Euro, bei Haas & Haas. www.haas-haas.at

(c) Beigestellt
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Teeset

Symbolik. Anlässlich der Kirschblüte in Japan hat das Teehaus Demmer dieses Service herausgebracht, mit einem ­Dekor aus Blüten und einem weiteren wichtigen Symbol, dem Karpfen. Entworfen wurde es vom Designduo Polka.

Kanne mit zwei Bechern um 49,90 €, „Tea for One“-Set um 39,90 €. www.tee.at

(c) Beigestellt
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Ziegelarbeit

Ein Butterschieber als Beruf für Kaufruf-Porzellanfiguren ist nicht überliefert. Diese Funktion übernimmt heute eine Edelstahlbox in Butterziegelformat samt Schieber. Mit dessen Hilfe befördert man das köstliche Fett ohne Fettfinger und kann hauchdünne Scheiben abschneiden. 60 Euro, biber.com

Beigestellt
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Slow Coffee

Kaffee mit Durchblick: Diese Glaskanne samt Becher, der als Messbecher wie auch als Siebhalter fungieren kann, erlaubt das Beobachten der Filterkaffeezubereitung.
52 Euro, www.magazin.com

Beigestellt
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Haben wollen: Eine Teekanne, die man angesichts des Preises von 560 Euro schon wirklich haben wollen muss: Sie stammt vom koreanischen Keramikkünstler Kiho Kang, dessen Werke in zahlreichen Museen und Sammlungen stehen. Erhältlich beim überaus besuchenswerten Keramik-Onlineshop bonceramics.com

Beigestellt
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Retro-ton

Wenn das dänische Designlabel Hay, gegründet 2002, etwas anpackt, kommt etwas Gutes heraus. Diese kleine Karaffen/Glas-Kollektion, eine Kooperation mit COS, gab es bisher in farblosem Glas, nun ist sie auch im Retro-Rauchglaston zu haben. www.cosstores.com

Beigestellt
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Tischmörser

Gut gegen Wut: Wer keinen Pfeffer zur Hand hat, kann damit in Gedanken auch etwaige Feinde zwischen den Handflächen zermalmen. Dieser kleine Tischmörser ist in verschiedenen Steinarten zu haben.

Tischmörser von Hem, 111,20 Euro, www.hem.com

(c) Erik Lefvander
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Kaffeemühle

Von der klassischen Bialetti soll die Form dieser Kaffeemühle aus teflon- und messingbeschichtetem Edelstahl inspiriert sein. Der untere Teil fungiert gleichzeitig als Aufbewahrungsdose. Das italienische Designduo Daniel Debiasi und Federico Sandri hat die Mühle für Stelton entworfen.

Kaffeemühle „Collar“ von Stelton, 85 Euro, bei Cuisinarum.

(c) Beigestellt
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Nudelschüssel

Was auf manchen Foodblogs als italienische Pasta verkauft wird, lässt einer typischen Mamma die Grausbirnen aufsteigen: Nackte Spaghetti, armselig bedeckt von einem mittig platzierten Fleckerl Sauce. No! Spaghetti und Sauce gehören vehement durchgemischt wie koreanisches Bulgogi. Und etwa in dieser Spaghettischüssel aus Keramik zu Tisch gebracht.

Spaghettiservierschüssel von Biber, 129 Euro, www.biber.com

Beigestellt
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Teebecher

Die eine symbolisiert den Abend, das Verschwinden des Tageslichts, die andere den Morgen, wenn es allmählich hell wird: Poetische Teebecher wie diese fertigt das japanische Label Kihara, in Arita beheimatet, das seit 400 Jahren für seine Porzellankunst bekannt ist.

Kihara Sun Cup Morning und Kihara Sun Cup Evening sind um je 36 Euro bei loveitall.shop erhältlich

Beigestellt
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Bambuslöffel

Ob aus akustischen Gründen (Metallbesteck auf Tonglasuren kann richtig böse klingen), aus haptischen oder optischen: Holzlöffel passen bestens zum Trend der rauen, maßgeschneiderten Keramik. Diese hier sind aus Bambus gefertigt.

Bambuslöffel von Nicolas Vahé, zwölf Stück um zehn Euro, Salon Hochstetter, Herrenstraße 27, 4020 Linz, salon-hochstetter.at

(c) Beigestellt
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Schürze

Hauptsächlich geht es beim italienischen Unternehmen Society Limonta, das neuerdings eine Wiener Filiale hat, um Bett-, Bad- und Tischwäsche. Aber auch Schürzenjäger(innen) werden fündig. Bei diesem Modell lässt sich ein buntes Geschirrtuch befestigen.

Schürze von Society Limonta, Lerchenfelder Straße 15, 1070 Wien.

(c) Society Limonta
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„W1 Becher“

Man findet sie in immer mehr Privathaushalten: die hauchdünnen, ganz zart knautschbaren Zalto-Weingläser, die Wein so wunderbar schwingen lassen. Die Wassergläser – glatt oder in sich leicht gedreht zu haben – sind auf den Lippen kaum spürbar. Zaubergläser!

„W1 Becher“, je 21,40 Euro, etwa bei Barolista, Alliiertenstraße 12, 1020 Wien, www.barolista.at

(c) Beigestellt
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Maxi-Vorratsdose

Kekse stapeln: Rechtzeitig zur Backsaison ist die Maxi-Version der mittlerweile ikonischen Vorratsdosen der Serie „Kitchenmanagement“ von Riess Emaille (Design: Dottings) auf den Markt gekommen. Derzeit nur in Weiß erhältlich, fassen die Dosen 2250 ml, die bisher größten schafften 1390 ml.

Maxi-Vorratsdose von Riess Emaille, etwa bei Cuisinarum.

(c) Beigestellt
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Entenpresse

Ein neues altes Statussymbol für Toplokale, auf Instagram gern inszeniert: die Entenpresse. Ursprünglich presste sie Karkassen von erstickten Enten (das Blut musste erhalten bleiben) zu Saucen, neuerdings dürfen es auch Langustenköpfe oder Ananas sein.

Entenpresse, verchromt, 3470 Euro, bei Zum Kochen, Theodor-Körner-Straße 37, 8010 Graz.

(c) Beigestellt
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Schöpflöffel

Ein Stehaufmännchen aus Japan ist dieser ausbalancierte und unten abgeflachte Schöpflöffel. Zusätzlich gibt es einen kleinen Unterteller in derselben Farbe, auf diesem kann man den Löffel aus einem Glasfaserverbundstoff platzsparend (siehe die Platzverhältnisse in japanischen Küchen) abstellen. Erhältlich in Rot, Schwarz und Weiß.

Schöpflöffel „Tate Otama“, 21,90 Euro, www.shushu-online.de

(c) Beigestellt
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Kräutertopf

Unter dem Schlagwort „Self Watering System“ findet man auf zahlreichen DIY-Blogs Anleitungen, wie man Pflanzen mittels einer saugfähigen Schnur über einen längeren Zeitraum mit Wasser versorgen kann. Dieser Kräutertopf des türkischen Glaslabels Nude sorgt für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt.

Kräutertopf Roots, 60 Euro, nudeglass.com

(c) Beigestellt
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Art&Antique

Nicht nur Gemälde von Alfons Walde oder Zeichnungen von Egon Schiele zeigt die Messe Art&Antique in der Wiener Hofburg. Man kann hier auch Wörter kennenlernen, etwa Karaffindel: Damit wird ein Tischgestell für Essig und Öl bezeichnet, anderswo als Menage bekannt.

Art&Antique, Wiener Hofburg, 4.–12. 11., www.artantique-hofburg.at

(c) Foto FAYER
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Minibräter

Jemanden schmoren lassen, sich partout nicht melden und sich dafür mit diesem einen halben Liter fassenden Minischmortopf aus Gusseisen ein Dinner for One machen: eine Lammhaxe mit Quitten und Ras el Hanout etwa oder ein Rindsragout mit Dörrzwetschken und Rotwein. Der Deckel kann, wenn nicht gerade brennheiß, auch als Unterteller fungieren.

Minibräter aus Gusseisen um 68 Euro, skeppshult-onlineshop.de

(c) Beigestellt
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Messerbänkchen

Mit 11 cm Länge ist dieses Geweih eine wahre Miniaturausgabe seines Originals. Es wird in der Porzellanmanufaktur Nymphenburg gefertigt, aus weißem, naturgemäß zart-rauem Biskuitporzellan. Zum Einsatz kommt es als Messerbänkchen, wohl eher auf eleganten denn auf rustikalen Tafeln. Messerbänkchen sind mittlerweile eine fast verschwundene Tischkultur-Rarität und gehören gleichsam unter Naturschutz.

Messerbänkchen „Geweih“ aus Biskuit­porzellan, von Nymphenburg, je 115 Euro, www.nymphenburg.com/de

(c) Beigestellt
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Patent-Sparschäler

Es gibt selbst beim Karottenschälen noch Erweckungserlebnisse. Dieser Sparschäler ohne Griff wird vom Schweizer Taschenmesserproduzenten Victorinox gefertigt und macht alles anders. Er liegt federleicht in der Hand, hebt allerfeinste Hobel ab und schiebt diese auch gleich in Schälrichtung beiseite.

Patent-Sparschäler von Victorinox, 13 Euro etwa bei manufactum.at

(c) Beigestellt
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Bunny Bento

Bunny Bento könnte man diesen Aufbewahrungsbeutel, z. B. für Brot, nennen. Designt von Ready Made für Goodgoods, hergestellt aus Mühlviertler Leinen in der Werkstatt des Österreichischen Hilfswerks für Taubblinde. Zu kaufen online oder im Pop-up-Shop von buysocial.design: bis 8.10., Festivalzentrale im Blauen Haus, Europapl. 1, 1150 Wien.

(c) Beigestellt
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„Wiener Melange“.

Das Wasserglas als Hut trägt der Becher des Sets ­„Wiener Melange“, das vom ­Designerduo Lucy.D für ­Augarten ­entworfen wurde. Der Deckel kann auch als Untertasse oder Beilagenteller genützt werden. Die Gläser, in drei Pastelltönen zu haben, kommen von ­Lobmeyr.

„Wiener Melange“, 98 Euro, bei Augarten, Spiegelg. 3, 1010 Wien.

(c) Beigestellt
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Nitsch-Edition.

Von einem echten Nitsch essen: Die Edition Kunstagentur ermöglicht das mit dieser auf hundert Stück limitierten Original-Edition. Der Teller stammt aus der Porzellanmanufaktur feinedinge, die Zeichnung hat Hermann Nitsch eigens für die Edition geschaffen.

Stempelsigniert, nummeriert, 125 Euro, Bestellungen: office@editionkunstagentur.com

(c) Beigestellt
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Grey & White,

Iris Roth ist nicht nur Keramikerin und Innenarchitektin, sondern hat auch ein Kunstgeschichte-Diplom. Die Stücke der in Mailand lebenden Gestalterin bestechen durch ihre stets gedeckten Naturfarben und ihre schlichten Formen.

Grey & White Earth Collection von Iris Roth, irisroth.com

(c) Beigestellt
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Facettengläser.

Ein Neuling in der erst jüngst überarbeiteten Rex-Glas-Kollektion ist dieses flache Facettenglas mit 290 ml Fassungsvermögen. Mögen sie nicht nur zum Servieren von Quinoa-Avocado-Cashew-Salaten und veganem Schokomousse genutzt werden, sondern, wie ursprünglich gedacht, zum Einkochen: von Wildfrüchten, Apfelmus, Sugo, Rillettes...

Facettengläser von Rex, Sechser-Karton 8,50 Euro, www.muellerglas.at

(c) Beigestellt
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Herrengedeck.

Hierzulande wenig bekannt ist die deutsche Tradition des Herrengedecks, meist ein Pils und ein Korn. Der Bildhauer Tobias Rehberger hat sich des Themas für die Porzellanmanufaktur Nymphenburg angenommen und eine edle Version aus schwarzem Biskuitporzellan entworfen.

Herrengedeck von Nymphenburg, erhältlich in den Münchner Flagshipstores.

(c) Beigestellt
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Schalen.

Ein halbgeheimes Schmuckkästchen am Ende der Wiener Taborstraße: Romana Widder-Lunzers Werkstatt-Geschäfts-Hybrid im zweiten Hinterhof. Die Keramikerin, quasi im Nebenberuf frühaufstehende Biberfotografin, hat ihre fast ausnahmslos schnörkellosen Schalen, Becher und Teller hier in Reih und Glied geschlichtet. Ansonsten verkauft sie nur auf Märkten. Zu sehen waren ihre Stücke schon in Kochbüchern und Magazinen. Angesichts der Preispickerl, die auf der Unterseite der mit Pflanzenasche glasierten Stücke kleben, kann man sich nur die Augen reiben, so freundlich wird kalkuliert. Besuch auf Voranmeldung.

Schalen von Romana Widder-Lunzer, im Bild 12–35 Euro. widder-lunzer.at

(c) Beigestellt
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Eierbecher.

Eierschädel ist nicht gerade das netteste Wort der deutschen Sprache. Ist Eierkopf besser? Diese Holzfiguren von Lucie Kaas, die auch schon Marilyn Monroe oder Frida Kahlo als Holzpüppchen lancierte, tragen den hoffentlich wachsweichen Dotter jedenfalls mit Stolz.

Eierbecher von Lucie Kaas, je 15 Euro, www.design3000.de

(c) Beigestellt
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Bierglas „Josepha“.

Dieses mundgeblasene Krügerl schummelt: Gestatten, Josepha, meines Zeichens Bierkrügerl, sagt es zuvorkommend, fasst aber nur 0,33 Liter. Was den Proportionen freilich gut tut, denn das Halblitermaß macht es Designern genauso schwer wie der Anzug in XXXL.

Bierglas „Josepha“, von Stillsegler, 38 Euro, etwa Spiegelgasse 13, 1010 Wien, oder stillsegler.com

(c) Beigestellt
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Getreidemühle.

Unlängst haben wir im Gourmet-Special vom unterschätzten Geschmack von Mehl erzählt, unter anderem von frischgemahlenem. Mühlen für den Hausgebrauch bietet die Firma Komo. Eine dieser Mühlen verlosen wir am 16. 6. auf facebook.com/DiePresseSchaufenster. Folgen Sie uns doch!

Getreidemühle Fidibus 21, 251 Euro, www.bio-store.at

(c) Beigestellt
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Einkaufsnetz.

Die Firma Filt erzeugte in der Normandie früher nur Fischernetze. Weil aber auch Baguettes und Käselaibe ein guter Fang sein können, produziert man heute diese Einkaufsnetze aus Biobaumwolle. Schlechte Lebensmittel sollte man damit nicht kaufen – man legt alles offen.

Einkaufsnetz, 14 Euro, Kolingasse 3, 1090 Wien oder alexandrapalla.at/shop

(c) Beigestellt
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Kristallglaskollektion „Fluted“.

Whisky für one für Männer mit geschliffenen Manieren: Dieses Set von Richard Brendon enthält neben einem Glas auch ein Wasserkännchen, eine Eiswürfelschale und einen kleinen Dekanter. Gefertigt in Böhmen.

Kristallglaskollektion „Fluted“ von Richard Brendon, bei Stamm, Petersplatz 8, 1010 Wien.

(c) Beigestellt
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Picknickdecke.

Die Schere zwischen Kann und Ist erweist sich beim Picknick als groß. Statt prächtiger Cupcakes und Minisandwiches heißt es in Wirklichkeit gern eine stachelige Wiese, eine ­räudige Decke, Mozzarella aus dem Packerl und warmer Sprudel. Diesem improvisierten Charakter entspricht diese leichte Knitterdecke.

Picknickdecke, Manufactum Magazin.

(c) Beigestellt
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Ginbecher.

Arik Levy, Piero Lissoni oder Patricia Urquiola sind nur drei der Designer, mit denen Ritzenhoff für seine Jubiläumskollektion zusammenarbeitet. „The next 25 years“ ist das Motto. „Next Champus“ oder „Next Milk“ etwa heißen die Produktgruppen, hier: ein Ginbecher von Pauline Deltour.

Ginbecher, Chrom, 24,50 Euro, etwa bei Haardt & Krüger.

(c) beigestellt
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Japanisches Pflanzmesser.

Wenn der deutsche Schriftsteller Martin Mosebach seine Personenbeschreibungen mit ausführlichen Schilderungen von boboesken „Ausrüstungsgegenständen“ ergänzt (wie im Roman „Was davor geschah“), meint er wohl, ohne es auszusprechen, fancy Spezialwerkzeuge von Manufactum wie dieses japanische Gartenmesser. Und auch wenn eine Figur Martin Suters, dieses Autors mit Hang zum gar so expliziten Ausstaffieren, ein Werkzeug zum Pflanzensetzen brauchte, wäre es zweifellos genau dieses.

Japanisches Pflanzmesser, 29,50  Euro bei www.manufactum.at

(c) Beigestellt
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Service.

„Die fließenden Linien darf ich mit dem Dekor nicht zerstören“, sagt Designer Alfredo Häberli über seine Arbeit am schon bestehenden Service „Fluen“. Das Dekor „Shifting Colors“ erinnert an Diagramme aus der Mengenlehre mit ihren sich überlagernden Flächen.

Service „Fluen Shifting Colors“ von Fürstenberg, ab Mai im Handel, etwa bei Stamm.

(c) Beigestellt
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Hasenhäferl von Joanna Ham.

Die täglichen Abenteuer eines Hasen sind Thema der Illustratorin Joanna Ham. Die Häferlserie „Rabbits“ erzählt mit scherenschnittartigen Bildern von seinen Yogastunden und Weinverkostungen, zeigt ihn beim Tapezieren, Schispringen, Tauchen oder Arbeiten am Schreibtisch.


Hasenhäferl von Joanna Ham, je 24 Euro, bei Stamm. stamm.at

 

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Kitchen Soap Bar.

Kosmetik für die Küche bedeutet nicht optische Kosmetik in Form von adretten neuen Geschirrtüchern, sondern tatsächlich Seife: Diese, speziell für die Küche entwickelt, enthält Kokosöl, Olivenöl und Kakaobutter sowie die abrasiven Zutaten Weizenkleie, Haferflocken, gemahlene Mandeln sowie Marillenkerne und Kaffeesatz. Dank dieser werden Gerüche, die etwa beim Schneiden von Knoblauch entstehen, tatsächlich sehr passabel entfernt.

Kitchen Soap Bar, 9,50 Euro, www.bedandroom.com

 

(C) Beigestellt
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Wood & Form.

Von Rindeneinschlüssen und Waldkanten erzählt Wood & Form, von Maserknollen und besonders begehrten Unregelmäßigkeiten: Die deutsche Manufaktur fertigt aus ausgesuchten Hölzern Salz- und Pfeffermühlen. Die Mahlwerke von Crushgrind haben 25 Jahre Garantie.

Mühlen von Wood & Form, ab 130 Euro, www.die-pfeffermühlen.de

 

(c) Beigestellt
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Myflavour.

Wie man den Garten in Flaschen stopft – Früchte, Blüten, Kräuter – das zeigen derzeit Supermarktregale, die Leitungswasser in Plastikflaschen mit Zitronenstücken und braungeränderter Minze anbieten. Eleganter geht das mit diesem Modell. Und die Aromaspender am Spieß lassen sich mit einem Handgriff entfernen.

Myflavour von Eva Solo, 49 Euro.

(c) Beigestellt
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Brotstempel.

Geschenkartikel- und Haushaltswarenhändler verkaufen Keksstempel mit den Schriftzügen „Homemade“, „I love you“ oder auch solche mit austauschbaren Buchstaben für individuelle Widmungen wie „Für mein Lindaschatzi“. Das Beschriften von Backwaren ist freilich eine uralte Tradition. Mit diesem Brotstempel etwa kann man das Christusmonogramm, die Kurzform des Namen Jesu, in rohen Teig drücken.

Brotstempel aus Eichenholz, 19 Euro, www.servusmarktplatz.com

(c) Beigestellt
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Food Jar.

Die Hälfte aller Instagram-Junkies ernährt sich offenbar nur mehr von Bowls. Smoothie-Bowls (Fruchtpüree mit fünf Körnern und einem Apfelschnitz um zehn statt drei Euro, weil in einer Bowl), Kebab-mit-Reis-Bowls (zwölf Euro statt vier, weil in einer Bowl statt Plastiktasse). Wer sich diesen Trend patentiert hat, ist reich. Für Bowlverweigerer und Selberkocher fürs Büro eignet sich dieser neue „Food Jar“ mit besonders breiter Öffnung, der die Temperatur von Currys und Ähnlichem hält und teure „Bowls“ wie Mikrowelle obsolet macht.

Food Jar von Sigg, ab 25 Euro.

(c) Beigestellt
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„Amazing Aprons“.

Schlangenlederoptik, metallic oder klassisch: Die „Amazing Aprons“ von Dutch Deluxe werden in den Niederlanden gefertigt. Mit der Zeit bekommen sie, unabhängig von der Oberfläche, aber abhängig vom individuellen Umgang mit Fett, Rotwein oder Säure, eine Patina.

„Amazing Aprons“, etwa bei Lederleitner.

(c) Beigestellt
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Schneidbrett.

Vom Schriftsteller Max Goldt stammt der Buchtitel „Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens“. Den Nicht-Zauber des seitlich Herunterrutschens beendet dieses klappbare Schneidbrett von Joseph: Ge­schnittenes Gemüse etc. gleitet sauber in Topf oder Pfanne.

Schneidbrett, bei Cuisinarum, Singerstr. 14, 1010.

(c) Beigestellt
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Weinglas.

Anmutig verwordackelt sind die Stielgläser des Deutschen Jochen Holz, die es in verschiedenen Farbkombinationen gibt. Weingläser kann man sie nennen, wenn man sich nicht daran stört, Wein aus gefärbten Gläsern zu trinken. „Die Form offenbart sich eher der Hand als dem Auge“, meint Holz.

Weinglas von Jochen Holz, 80 Euro, www.jouwstore.com

(c) Beigestellt
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Eschenholzboxen.

Vorratsdosen nach japanischem Bento-Vorbild, aber aus mitteldeutschem Eschenholz, nicht verklebt, in Norddeutschland gefertigt und stapelbar: die Serie „Eshly“ von Britta Knüppel. Die Dosen mit breiten Gummibändern in verschiedenen Farben gibt es in mehreren Größen.

Eschenholzboxen „Eshly“, 47,50 bis 62,50 Euro, brittaknueppel.de

(c) Beigestellt
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Eierbecher.

Wie man sich bettet, so sitzt man, denkt sich das wachsweiche Frühstücksei und rückt sein Unterteil auf dem frisch aufgeschüttelten Keramikpolster zurecht. Nun kann kommen, was wolle, Hauptsache: Löffel, kein Messer. Und bloß keiner dieser halblustigen Sollbruchstellenverursacher.

Eierbecher Pillow Egg Cup, 18 Euro, etwa bei colette.fr

(c) Beigestellt
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Dose.

Dem Krapfen hat man sein Krapfen-Sein stets eher abgenommen als der Semmel: Gar glatt und brav war sie, die Porzellandosenversion von Augarten. Bis sie vor Kurzem überarbeitet wurde. Nun sieht sie dem Referenzstück, der Trompe-l’œil-Handsemmel aus der Zeit Franz Josephs I., zum Verwechseln ähnlich.

Dose „Kaisersemmel“, Augarten, 145 Euro.

(c) Beigestellt
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Korken.

Stoppelgeld ausgeben kann man bei diesem lederverbrämten Korken, der – es ist noch immer die alljännerliche Gute-Vorsätze-Zeit – es vielleicht leichter macht, eine angefangene Flasche nicht an einem Abend zu leeren, sondern in mehreren Tagesetappen.

Korken „Skin“, 11,50 Euro, etwa bei Attic in Linz, Rosenauer-straße 4, www.intheattic.at

(c) Beigestellt
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Spirelli.

Vorsätze mit Aufsatz: Mit dem schwarzen Kopfteil spießt man Gemüse wie Rote Rüben oder Gurken auf, um sie durch die Klingen dieses Spiralschneiders zu drehen. Mit etwas Übung gelingen tatsächlich fast so exakte Gemüsenudeln wie auf dem Foto – vorausgesetzt, das Gemüse wurde vorher in die passende Form gebracht.

Spirelli 2.0, bei Cuisinarum.

(c) Beigestellt
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Schriftzüge.

Manchmal entdeckt man sie noch an ihrem Ursprungsort, obwohl längst jemand anderer eingezogen ist: alte Buchstaben von Geschäftsfassaden, aus Blech, Keramik, Kunststoff. Sehr oft wurden sie aber – und das kann man durchaus kontroversiell sehen – schon abmontiert. Zwar rettet man sie dabei vor dem Verschrotten, entfernt sie aber auch aus dem Stadtbild.
Wer Glück hat, findet komplette Schriftzüge, etwa kulinarische wie „EIS“, „Konditorei“, „Bar“ oder eben „Patissier“.

Schriftzüge, etwa bei freundts.de (Bild) oder Bananas, Kettenbrückengasse 15, 1050 Wien. www.bananas.at

(c) Beigestellt
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Besteck.

Hinter diesem asymmetrischen Besteck „MoonLashes“, mit dessen stählerner Variante man unter anderem im Steirer-eck isst, steckt die Architektin Vera Purtscher. Vera Pure heißt ihre Marke. Die goldbeschichtete Version ist einzeln ab 80,50 für den Espressolöffel (nicht im Bild) zu haben.

Besteck „MoonLashes“, verapu.re/de, Set aus Edelstahl bei shop.diepresse.com

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CraftPilsner-Glas.

Das wahrscheinlich bekannteste Glas der Salzburger Brauerei Trumer, die „Schlanke Stange“, war schon als schönstes Bierglas der Welt im Museum of Modern Art in New York zu sehen. Nun hat Trumer mit dem Glashersteller Spiegelau, der schon einige sortenspezifische Craft-Bier-Gläser lanciert hat, dieses Glas für Pils ent­wickelt.

CraftPilsner-Glas von Trumer; 5,90 Euro, trumer.at

(c) Beigestellt
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Stamperlset.

Das große Comeback des Likörs und des nachmittäglichen Stamperltrinkens steht noch bevor. Es kann allerdings schnell gehen: Man müsste nur die Silbe Craft- voranstellen. Dieses Porzellanset von Hedwig Rotter ist in verschiedenen Farbkombinationen zu haben.

Stamperlset „Wave“ 171 Euro, von mano design, 1160 Wien, Grundsteingasse 36/1–3.

(c) Beigestellt
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Espressokanne.

Der Obsidian, dieses schwarze Gesteinsglas mit dem typischen Muschelbruch, stand Pate für die Espressokanne, die der, apropos Pate, aus Sizilien stammende Architekt Mario Trimarchi für Alessi entworfen hat. Sie ist in drei Größen und auch in Aluminium erhältlich.

Espressokanne Ossidiana von Alessi, in drei Größen, bei cuisina-rum.at, 1010 Wien, Singerstr. 14.

(c) Beigestellt
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Korb.

Erdäpfel einkaufen, Äpfel vom Boden klauben, Zwiebeln einlagern: Jetzt ist die richtige Zeit. Zum Beispiel in diesen Körben, die im Senegal aus Gras und Bast geflochten werden und in verschiedenen Formen, Farben und Größen zu haben sind.

Korb „Orange love“ aus dem Senegal, geflochtenes Gras, 69 Euro, bei www.habari.at, Theobaldgasse 16, 1060 Wien.

(c) Beigestellt
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Augarten.

Die Mad Hatter’s Tea Party von Alice im Wunderland sei die Inspiration für diese Kollektion gewesen, sagen Mary-Jane Breytenbach-Tucek und Fred Tucek. Für die Porzellanmanufaktur Augarten hat das Schmuckgestalterpaar bestehende Kannen- und Tassenformen mit Steinen und Edelmetall kombiniert. So erhielt etwa die Kanne „Ena“ Deckel, die mit Rosenquarz, Tigerauge oder Zirkonia besetzt sind. Was Designerin Ena ­Rottenberg dazu gesagt hätte?

Kollektion „Alice im Augartenland“, www.augarten.com

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Service.

Das Wiener Designbüro Eoos ist kulinarisch Interessierten unter anderem dank seiner Bulthaup-Projekte ein Begriff. Das Service „Omnia“ für Fürstenberg mit bewusst nur vier schlichten Formen hat heuer schon den Red Dot Design Award eingeheimst.

Service „Omnia“ von Fürstenberg, bei Lobmeyr und Stamm (Wien) sowie Klammerth (Graz).

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Bleikristall.

Die oberösterreichische Designerin Christine Hechinger, die unter anderem im Studio Stefan Diez gearbeitet hat, hortet Bleikristall: Etageren, Bowleschüsseln, Vasen etc. Indem sie diese Stücke mit einer speziellen Metallbeschichtung versieht, betont sie die Struktur, die gern als anachronistisch abgestempelt wird.

Serie Opal, christine-hechinger.com

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Untersetzer.

Nein, wir schreiben jetzt nicht „wenn die Tage kürzer werden“. . . Wir setzen statt der Phrasendreschmaschine lieber ein herbstliches Stricknadelgeklapper in Gang. Oder freuen uns, dass das Label housedoctor das schon längst für uns getan hat.

Untersetzer Wooly, 22 Euro, etwa auf www.royaldesign.de

 

www.royaldesign.de
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Salatbesteck.

Edward mit den Salatgabelhänden, könnte Cineasten jetzt einfallen. Nur dass es nicht Tim Burton ist, der die Regie über das Salatmischen über hat, und nicht Johnny Depp, der in der Schüssel umrührt, sondern jeder, der sich diese Utensilien aus Bambus von Nicolas Vah besorgt.

"Carvina", 16,50 Euro, etwa bei www.lefliving.de

www.lefliving.de
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Obstschale.

Eine Schüssel schaffte den Durchbruch: Die Serie "Cactus", Edelstahl mit durchbrochenem Dekor, hat Alessi schon seit dem Jahr 2000 im Programm. Neu ist die leuchtend rote Variante. Super-Red nennt der Hersteller die extrem strahlende Farbe dieser Obstschale, wir sprechen aber lieber vom guten alten Jolly-Buntstiftkasten-Farbton Zinnoberrot (der sich stets der Konkurrenz von Kirschrot aussetzen musste).

"Cactus Super-Red" von Alessi, ab 50 Euro, bei Cuisinarum, Singerstraße 14, 1010 Wien, oder store.alessi.com

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Geschirrtücher.

Kapstadt, Amsterdam oder London – für alle möglichen Städte lässt das Print-Label Juniqe Geschirrtücher mit stilisierten Stadtplänen anfertigen, stets als Paar zu haben. Auch Wien ist im Programm, im Zweierpack mit Berlin.

Geschirrtücher mit Stadtplänen, etwa als Zweierpack Wien und Berlin, 19 Euro, www.juniqe.com

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Würstelteller.

Sicher, man sagt hierzulande besser Frankfurter Würstel, wenn man nicht gesteinigt werden will, aber nachdem die Macher des Festes der Wurst (siehe „Kostnotiz“ oben) an einem Buch zur ‚„Wiener sausage“ arbeiten, lassen wir diesen Teller gelten. Es gibt ihn übrigens auch in leptosomer Form, für ein einzelnes Würstel, den sogenannten Einspänner.

Würstelteller bei The Viennastore, 12,90 Euro, Herrengasse 6, 1010 Wien.

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Dekanter.

Ein Hängehuhn mit „sonorem Gurgeln dank Doppeldekantierfunktion“ hat der Tiroler Glashersteller Riedel auf den Markt gebracht. Und was Handtaschen können, kann der neue Dekanter namens Ayam auch: sich geschickt an der Tischkante festhalten – mit der Schwanzfeder.

Dekanter Ayam von Riedel, 235 Euro, shopriedel.com

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Steinguttöpfchen.

Dass diese feschen Steinguttöpfchen mit multifunktionalem Deckel noch nicht öfter in Rezept-Fotoproduktionen zu sehen waren, verwundert fast ein bisschen, schließlich kommt ohne Minitöpfchen zum Kochen-und-gleich-drin-Servieren derzeit kaum eine Rezeptstrecke aus (und auch keine Neo-Brasserie). Detail für Farbfreaks: Das Graublau dieser Töpfe von Nicolas Vahé ist Pantone 431C.

Steinguttöpfchen von Nicolas Vahé, Set um 16,95 Euro, www.villa-smilla.de

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Serviette.

Wer die Namen dieser beiden Protagonisten auf Anhieb richtig schreiben kann, hat gewonnen: Der japanische Modedesigner Issey Miyake hat für das finnische Tischkulturlabel Iittala eine kleine Kollektion entworfen, die seine Vorliebe für Faltungen offenbart – sichtbar etwa bei dieser Serviette.

Iittala x Issey Miyake Home Collection, finnishdesignshop.com

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Pizzaschneider.

Pizza ist ein Ein-Gang-Essen, vorher und nachher braucht man selten etwas. Und ein Ein-Gang-Essen schneidet man, das ist doch klar, am besten mit einem Ein-Gang-Fahrrad. Diesen Pizzaschneider in Form eines Fixie-Bikes (auch Single-Speed genannt) gibt es im Pariser Concept Store Colette.

„Fixie“, 20 Euro, en.colette.fr

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Hot & Cold One Accent.

Man denkt kaum daran, aber für den Eiswürfeltransport in kleinen Mengen (etwa für ein Bootspicknick zu zweit) oder das Mitführen von richtig eiskaltem Eistee eignet sich nichts besser als eine Thermosflasche, die ohne Strom blendend über Stunden isoliert. Auf dieser Flasche von Sigg wird auf die Kühlhaltefunktion auch explizit hingewiesen.

Hot & Cold One Accent von Sigg, ab 24,95 Euro, etwa bei Cuisinarum.

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Vasen „Dschinni“.

Eine Kornblume kommt in Coral, zwei Margeriten in Mandarin, drei Mohnblumen in Mint: Diese pastellige Vasenkollektion aus Bisquitporzellan, unmissverständlich nach den Farben benannt, befreit uns vom Druck, immer gleich ei­nen ganzen Strauß pflücken zu müssen.

Vasen „Dschinni“ von Feine Dinge, 65–130 €, www.feinedinge.com

 

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Schalen.

Eine kurze Reflexion an dieser Stelle: Hätten Sie sich schon alle Dosen, Schälchen und sonstigen Aufbewahrungsgegenstände zugelegt, die an dieser Stelle präsentiert wurden, hätten Sie womöglich mehr Behälter als potenzielles Füllmaterial zu Hause. Dennoch, auch diese emaillierten Schalen müssen sein.

Schalen Colore von Philippi, philippi.com

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Topfkollektion.

Übergroß und winzig, Riesen und Zwerge: Die von den Dottings-Designerinnen und Riess überarbeitete Topfkollektion besteht aus extradickem, von Glas ummanteltem Eisenblech. Mit einem Spektrum von 0,5 bis 20 Liter Fassungsvermögen stellt sich die neue Serie ziemlich breit auf. Auch neu: der lederne Tragegurt. Riesen und Zwerge, ab 17  €, im Fachhandel.

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Papierteller.

Die Picknicksaison zwinkert uns schon zu. Es heißt Körbe packen und Gläser einwickeln, Mückenschutz kaufen, Eiswürfel in Thermoskannen füllen und für die richtige Unterlage sorgen: für Menschen und Speisen. Letztere betten wir etwa auf diese Papierteller namens „Les Yeux“.

Papierteller „Les Yeux“, 8 Stück um 7,99 Euro, auf westwingnow.de

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Grillbretter.

Holz als Grillunterlage, direkt über der Glut? Ja, wenn es gewässert wird, ein bis zwei Stunden. Plank cooking, eine angeblich von Ureinwohnern der USA erfundene Technik des Grillens, wird uns heuer noch öfter unterkommen: Das Grillgut wird nicht direkt über dem Rost gegart, sondern auf dem gewässerten Holzbrett, das im Idealfall noch ein bisschen Aroma abgibt. Vor allem wenig Robustes wie Fisch profitiert von dieser schonenden Methode. Diese Bretter, im Zweierpack erhältlich, sind aus Zedernholz gefertigt.

Grillbretter aus Zedernholz, zwei Stück um 6,95 Euro,
www.design-3000.de

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Geschirr.

Keramik mit Hintergrundgeschichten ist derzeit aus der Gastronomie nicht wegzudenken. Die Stücke des Labels Imperfect Design werden in Kooperation von holländischen Designern mit Handwerkern in Schwellenländern gestaltet. Dieses Set stammt aus Vietnam.

Geschirr von Imperfect Design, Set um 27,50 Euro, plain-shop.at

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Geschirrtuch.

Verena Stummer ist Grafikerin und Einköchin (auch wenn es diesen Begriff nicht gibt). Mit ihrem Label Schön und gut – etwa Gin-Ketchup, Pastinakenpesto oder Beerjam aus Birne und Bier – ist sie an namhaften Delikatessenadressen gelistet. Ihre Gläser sowie Geschirrtücher sind auf dem Linzer Feschmarkt zu kaufen.

29. 4. – 1. 5., Tabakfabrik Linz. feschmarkt.info

 

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Teller.

Papagei, Kranich oder Pfau – deren Körper hat das niederländische Label Catchii quasi in zwei Teile geteilt, um sie beschwingt über Teller fliegen beziehungsweise im Falle des Pfaus spazieren zu lassen.

Teller von Catchii, je 20 Euro, auf shop.catchii.com

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Geschirrtücher.

Kennen Sie den? Schießt man einem Hipster ins Bein, dann hopst er. Und schenkt man einem Hipster diese Geschirrtücher, dann hopst er zum nächsten Friseur und bestellt sich dort eine der abgebildeten Frisuren.

Geschirrtücher von Juniqe, Set um 19 Euro, www.juniqe.de

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Rezepteordner.

Sind Sie auch Zettelwirt oder -wirtin: aus Zeitschriften herausgerissene Rezepte, online gesuchte und ausgedruckte oder von Freunden in knappen Worten niedergeschriebene? Sie alle finden Platz in diesem Rezepteordner: Ledereinband in verschiedenen Designs, Klarsichtfächer, beschreibbare Rezeptseiten mit Registern. Tastebook, 49,90 €, remember.de

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Mundgeblasen

„Es gibt noch genau eine Werkstatt in der Toskana, die das macht“, sagt Franz Eisl. Für sein Label Stillsegler lässt er in ebendieser mundgeblasene Flaschen mit Leder überziehen – eine alte florentinische Technik, bei der Leder weich gemacht und geformt wird. Die 0,5-Flasche ist in Ocker oder Dunkelbraun erhältlich.

Spirituosenflasche „Treviano“, bei Stillsegler, 245 Euro, Spiegelgasse 13, 1010, www.stillsegler.com

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Kuchenplatte.

Die Gefahr, dass der Dinosaurier Triceratops ganz unten von Kuchen, Sushi, oder was auch immer auf seinem breiten Rücken angerichtet wird, nascht, ist gering. Er ist Pflanzenfresser. Und aus Porzellan. Die Servierplatten können getrennt voneinander verwendet werden.

Kuchenplatte „Sauria Trice“ von Seletti, ca. 85 Euro, www.design-3000.de

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Schiffe.

Der belgische Architekt Julien De Smedt bringt Architektur zu Tisch: mit diesen Porzellanschalen in Form von scheinbar gefalteten Schiffen. Die gleichseitigen Dreiecke, aus denen sich die Schalen zusammensetzen, kennt der Architekt aus der Arbeit mit Computermodellen großer Bauten.

Schale „Crushed“ von Muuto, 45 bzw. 89 Euro bei www.connox.at

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Halbe-halbe.

Delfter Keramik und ostasiatisches Porzellandekor machen halbe-halbe: Für die bisweilen fast verstörende, weil schonungslos konsequente Kollektion „Hybrid“ von Seletti hat sich das Designstudio CTRLZAK Geschirrtraditionen aus aller Welt zur Brust genommen.

Geschirrserie „Hybrid“ von Seletti, auf shopdecor.com

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„Waren feiner Art“.

„Waren feiner Art“ mit Schwerpunkt Waldviertel verkauft Simon & Jakober seit 2011. Mit Jahresende ist man in den zweiten Wiener Bezirk übersiedelt, wo nun die Mohnölseifen, Blaudruck-Sackerl, Delikatessen oder diese Leinengeschirrtücher zu finden sind.

Leinengeschirrtücher von der Weberei Vieböck, 11 Euro, Simon & Jakober, Taborstr. 35, 1020 Wien.

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Früh übt sich.

Der legendäre französische Messerproduzent Opinel will mit der Kollektion „Le Petit Chef“, die neben kindertauglichen Messern samt knallrotem Fingerloch und Fingerschutz auch diese Schürze anbietet, Kindern den Einstieg ins Kochen erleichtern.

Kinderschürze von Opinel, 20 Euro auf boutique-opinel-musee.com

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Wassertrinken.

„Ach, ich trinke einfach viel Wasser und schlafe mindestens acht Stunden pro Tag.“ Ein Klassiker in Interviews mit Prominenten, die prächtig in Schuss sind. Gewiss doch! Den wahnsinnig geheimen Tipp mit dem Wassertrinken setzen denn auch wir gleich einmal um.

Messing-Glas-Karaffe 28 Euro, Glas um 16, thevoltashop.com

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Achtelglas.

Fasslbecher heißt diese altmodische Form des Weinglases, manchmal auch Wiener Achtelglas genannt, oft mit Weinreben bedruckt. Heute zu erstehen auf Flohmärkten, in nobler, nackter Form bei Lobmeyr oder, etwa mit „1/8 Wien“ bedruckt, im Vienna Store des Verlegerpaars Hamtil.

Achtelglas, 8,90 Euro, Herreng. 6, 1010 Wien. theviennastore.at

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Sie wünschen?

Ein bisschen etwas hat es ja von Eurer Majestät, wenn man an einer Hotelrezeption gebieterisch auf die Klingel drückt, wenn niemand zu sehen ist, man aber jetzt sofort einchecken, auschecken oder sonst etwas möchte. Und ein wenig majestätisch wirken auch diese Kuchenplatten namens „Belle“, entworfen von der jungen italienischen Designerin Ilaria Innocenti. Die Basis ist jeweils aus Holz, die Cloche hat eine Messingoberfläche. In drei Größen erhältlich.

Kuchenplatten „Belle“, Incipit Lab, je 120 bis 180 Euro, www.incipitlab.com

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Löffelweise Wein.

Aus gebrauchten Barriquefässern werden Löffel: Das Ausgangsmaterial kommt von Weingütern wie Schloss Gobelsburg oder Tement. Bis 29. 2. läuft die Pre-Sales-Phase, ab dann wird produziert.

The Cooking Spoon, je 95 Euro. cookingspoon.at

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Klinge, Korken, Klingelingeling

Agraffe, also Drahtverschluss lockern und einen Glaswulst weiter oben wieder festdrehen, Flaschennaht nach oben drehen, Daumen in die Wölbung auf der Flaschenunterseite drücken, mit den restlichen Fingern derselben Hand festhalten, Korkenflugrichtung großräumig räumen, Kameras bereithalten und dann das Schwert (oder auch ein stinknormales breites Messer) ruhig, aber durchaus mit Vehemenz den Hals entlanggleiten lassen: So sollte beim Sabrieren, dem Schaumweinflaschenköpfen per Klinge, nichts schiefgehen. Dieses Modell hat einen vergoldeten Schaft und einen Griff aus Olivenholz.
Champagnersäbel, 319 Euro, www.biber.com

 

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