Die wilde Kirsche im Bier

Braumeister Axel Kiesbye hat gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforsten die Blüte der Traubenkirsche zu Waldbier verarbeitet.

Die geernteten Blüten der Traubenkirsche
Die geernteten Blüten der Traubenkirsche
(c) Wolfgang Simlinger

Mittlerweile ist es schon fast Tradition. Jedes Jahr geht Braumeister Axel Kiesbye gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforsten in den Wald, sammelt dort Schätze und braut diese zu Bier. Seit 2011 gibt es jedes Jahr ein gemeinsames Waldbier, bei dem Zapfen, Nadeln, Rinde, Harz oder diesmal eben Blüten verarbeitet wurden.

Heuer wurden im Frühling die Blüten der Wilden Kirsche bzw. Traubenkirsche (die ebenso wie die Vogelkirsche zu den

Waldbier 2017
Waldbier 2017
Waldbier 2017 – (c) citronenrot
Rosengewächsen gehört) eingesammelt. Der Braumeister hat sich dazu gemeinsam mit ein paar Waldexperten in das Bundesforste-Revier Hermagor in Kärnten begeben und dort entlang der Gail am Fuße der Karnischen Alpen die Traubenkirschblüten zu ernten. Die rund 150 Kilogramm Blüten wurden zunächst zu einem Zuckersirup verarbeitet, der dann leicht fermentiert mit obergäriger Alehefe eingebraut wurde. Herausgekommen ist ein Strong Ale (7,2 Prozent) mit leichter Marzipan-Bittermandel-Note. Erhältlich ist das Bier im Bier-Fachhandel oder in der Gastronomie.

Donnerstagabend wurde das Waldbier 2017 im Rien in der Wiener Innenstadt präsentiert, wo auch der mittlerweile in Pension befindliche Ex-Steirereck-Sommelier Adi Schmid oder Slow-Food-Wien-Chefin Barbara van Melle dabei waren.

 

 

(ks)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Die wilde Kirsche im Bier

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.