Obst einmal anders: Banane mit essbarer Schale gezüchtet

breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Mutter Natur wird sich schon etwas dabei gedacht haben. Oder etwa doch nicht? In Japan wurden jetzt Bananen entwickelt, bei denen man die Schale mitessen kann.

Möglich macht das eine Frost-Tau-Methode. Bei diesem Prozess werden die Wachstumszellen auf minus 60 Grad Celsius heruntergekühlt. Diese Kälte lässt die Banane schnell wachsen, das Fruchtfleisch soll weitaus süßer sein als bei herkömmlichen Bananen.

Instagram/@freedomjapansemarket
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Die Schale ist essbar, weil man komplett auf Pestizide verzichten kann. Zum Verzehr geeignet ist die sogenannte Mongee Banane, wenn sich braune Flecken auf der Schale bilden. Diese soll relativ geschmacksneutral sein.

Wer seine Banane in Zukunft nicht mehr schälen möchte, muss jedoch tief in die Tasche greifen: Umgerechnet 5 Euro kostet das Obst.

Instagram/@freedomjapansemarket
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

In Japan ist das Experimentieren mit Obst keine Seltenheit. Obst gilt hier als Luxusgut, in Kombination mit der ausgeprägten Geschenkkultur treibt das oft seltsame Blüten.

In Anbau und Verpackung wird viel investiert. Innovationen und perfektes Obst verkaufen sich besonders gut. Ein  Beispiel: Die quadratische Wassermelone. Die Form entsteht, weil die Melonen in einem speziellen Glaskasten wachsen.

Instagram/@anitayeunghk
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Aus China stammen Buddha-Birnen. Die kleinen Früchte des Birnenbaums werden mit einer Plastik-Form abgeklebt, in der sie heranreifen. 9 Dollar muss man für eine Birne hinblättern, aber schließlich ist viel Handarbeit involviert.

Instagram/@edcamposjr
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Auch im deutschsprachigen Raum sind formverändernde Lebensmittel beliebt. Hobbygärtner schwören auf Formen, die Gurken herzförmig wachsen lassen. Auch in deutschen Supermärkten gibt es Herzgurken bereits, vor allem zum Valentinstag.

Instagram/@lgv_gaertnergschaeftl
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Avocados ohne Kerne hatte die britische Kaufhauskette Marks & Spencer kurzfristig im Angebot. Die "Cocktail Avocado" wächst in Spanien und entsteht durch unbestäubte Avocado-Blüten.

Instagram/@marksandspencer
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Schon einmal von Dekopon gehört? Sie gehören zu den teuersten Früchten der Welt, die seit 1972 in Japan gezüchtet werden. Die Dekopon ist ein Hybrid aus Orangen und Mandarinen und gilt als beste Zitrusfrucht der Welt. Nur die schönsten schaffen es in den Verkauf, sechs Früchte kosten ungefähr 80 US-Dollar.

 

 

Instagram/@em10_15
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

12 perfekte Sembikiya Queen Erdbeeren werden in einer Packung um 85 US-Dollar verkauft. Nur perfekt geformte Früchte kommen in das Kisterl.

Instagram/@kentakayama
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Auch die teuersten Trauben der Welt - die Ruby Roman Trauben - kommen aus Japan. Seit 2008 werden die einzelnen Früchte, die eine Größe von Pingpongbällen haben, produziert. 2011 wurde eine Rebe mit etwa 30 Früchten für unglaubliche 5000 Euro versteigert.

 

 

Instagram/@teoh81
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Die Yubari Melone ist das Ergebnis aus der Kreuzung zweier Netzmelonen. Sie werden auf den Hokkaido Inseln angebaut und gelten als absolutes Luxusprodukt. Die Schale muss glatt und gleichmäßig sein, ein Stück vom Stiel wird mit Scheren in Form geschnitten. 2016 wurden zwei Melonen für 24.200 Euro versteigert.

Instagram/@momo9671
Kommentar zu Artikel:

Banane mit essbarer Schale gezüchtet

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.