Kochhistorie: Tannenzapfen

Das Rezept stammt aus Lina Morgensterns „Illustrierten Kochbuch“.

(c) imago/Westend61 (Achim Sass)

„Man wirkt einen Teig von 125 g Butter, 500 g Mehl, 125 g Zucker, sechs Eidottern und 1/8 Liter Milch, rollt ihn strohhalmdick aus, schneidet von dem einen Ende 4 cm breite, 30 cm lange, nach dem anderen Ende spitz zulaufende Streifen und wickelt diese dergestalt um eine 4 cm im Umfang habende Walze von 8 cm Länge, daß man vom dicken Ende anfängt, bis zum spitzen Ende fortfährt und hier den Teig schließt. Dann schneidet man die äußere Kante schuppenartig mit der Schere ein und bäckt die Kuchen im Backfett zu goldgelber Farbe. Man füllt das Innere mit Creme.“

Garnierung: Man muss schon genau lesen, um nachvollziehen zu können, wie Lina Morgenstern dieses Gebäck zubereitet hat. Das Rezept stammt aus ihrem „Illustrierten Kochbuch“, 10. Auflage, 1925

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.04.2019)

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