Kochhistorie: Panadel

Die Historikerin Ingrid Haslinger hat das Rezept aus dem Buch „Der Marianka“ von 1846 in ihr Werk „Die Wiener Küche“ (erschienen bei Mandelbaum) aufgenommen.

(c) imago/Photocase (willma... / Photocase)

Zubereitung: „Man gibt in ein Reindel ein Stück Butter oder Schmalz, läßt es zerschmelzen, gibt dann klein geschnittene Semmel hinein, röstet sie, daß sie ein wenig Farbe bekommt, gießt eine gute Rindsuppe darauf, gibt ein wenig Muskatblüthe dazu, läßt es aufsieden, klopft es mit dem Löffel ab, daß es recht klar wird, und gibt unten und oben Glut, bis es schön braun erscheint. Man kann diese Suppe auch mit einigen Eidottern abgießen.“

Garnierung: Der Panadel bezeichnet die Semmelschnitte, das Panadel die Suppe.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.05.2019)

Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Kochhistorie: Panadel

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.