Im Keller: Elgin Chardonnay 2014

Südafrika.

(c) Beigestellt

Angefangen hat alles damit, dass Paul Seeberger eine Reise nach Südafrika geschenkt bekam. Zwecks Auffrischung seiner Englischkenntnisse, wie seine Töchter meinten. Das mit dem Englisch wurde dem Vorarlberger Gemeindebediensteten auch zum Verhängnis. In Südafrika verschlug es ihn nämlich in ein Weingut. Zu wenig Englisch und zu viel Wein führten zu einem Missverständnis. „Ich dachte, ich hätte eine Kiste Wein bestellt“, erinnert er sich zurück. Faktisch stand ein paar Wochen nach seiner Reise eine Palette Wein vor der Tür. So fing Seeberger an, mit südafrikanischen Weinen zu handeln. „In meiner Not begann ich den Wein zu verkaufen“, erzählt er. Heute bertreibt Seeberger einen Online-Handel, kennt südafrikanische Weine wie seine Westentasche und - sein Englisch ist viel besser geworden. Kein Wunder, dass Seeberger die Weine von Richard Kershaw mag. Den Briten verschlug es auch ans Kap. 2012 gründete er östlich von Kapstadt sein Weingut und macht dort einen kühlen, geschmeidigen Chardonnay. Der 2014-er trinkt sich schon nett. Bei Seeberger gibt es ihn zum Glück auch flaschenweise.

Richard Kershaw, Elgin Chardonnay 2014, 31,20 Euro auf www.capewine.at.

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