Im Keller: Rosé Cru Classé 2016

Würzig und fruchtig, für die Sinnkrise zwischendurch.

(c) Beigestellt

An und für sich mag ich Kinder, hab ja selber zwei. Doch immer wenn der Sommerurlaub näherrückt, denk ich mitunter sentimental an die Urlaube zurück - ohne Wasserrutsche, ohne „Das Wlan funktoniert nicht!“, ohne Jetski-Fahren und ohne „Gibt es hier auch eine echte Speisekarte?“. Jüngster Auslöser meiner Urlaubsbeginn-Panikattacke war ein Glas Rosé vom „Chateau Sainte Marguerite 2016“. Es ist einer dieser würzigen, fruchtigen, nach Kräutern duftenden Rosés, für die die Provence bekannt ist. Grenache und Syrah. Ein unkompliziertes, fröhliches, gut gekühltes Glas Wein für die Sinnkrise zwischendurch. Das Chateau Sainte Marguerite liegt übrigens knapp 30 Kilometer westlich von Saint Tropez, besteht seit knapp 90 Jahren und ist im Besitz der Familie Fayard. Ach, war das damals schön. Saint Tropez, Mougins, Grasse - und das alles Ende Mai und nicht in der Haupt-Almauftriebzeit. Damals hab ich übrigens gelernt, dass Rosé tatsächlich auch ein guter Wein sein kann. Mittlerweile findet man guten Rosé auch bei uns. Und wahrscheinlich auch im All-Inclusiv-Club auf Ibiza. Falls nicht, Gin-Tonic gibt‘s sicher.

Chateau Sainte Marguerite, Rosé Cru Classé 2016, 14,60 € bei www.wagners-weinshop.com

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